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Politik Trump twittert Fotomontage: “Verspreche, das nicht Grönland anzutun”
Nachrichten Politik Trump twittert Fotomontage: “Verspreche, das nicht Grönland anzutun”
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08:22 20.08.2019
Ein Eisberg schwimmt vor der grönländischen Küste am Dorf Innaarsuit vorbei (Symbolfoto). Quelle: Karl Petersen/Ritzau Scanpix/dpa
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Washington

Ein riesiger, golden glänzender Hotelturm mit der Aufschrift "Trump" inmitten auf Geröll stehender kleiner Holzhäuser vor einer grauen Meeresbucht: Ein solcherart bearbeitetes Foto hat US-Präsident Donald Trump am Montagabend (Ortszeit) getwittert - und dazu geschrieben: "Ich verspreche, das nicht Grönland anzutun."

Damit setzt Trump sein Werben um die zu Dänemark gehörende autonome Arktisinsel auf spezielle Weise fort. Die Reaktionen von Nutzern schwankten zwischen: "Wie kann man den Humor von US-Präsident Trump nicht lieben?" bis: "Wie kann man darüber nur Witze machen? Du bist eine nationale Peinlichkeit."

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Am Sonntag hatte Trump, der vor seinem Einstieg in die Politik als Immobilienunternehmer reich geworden war, erklärt, ein Kauf Grönlands könnte für die USA "strategisch" interessant sein und hinzugefügt: "Im Grunde wäre es ein großes Immobiliengeschäft." Bei seiner im September angedachten Reise nach Kopenhagen könne das Thema besprochen werden. Grönland und Dänemark hatten die Idee eines Verkaufs aber umgehend entschieden zurückgewiesen.

“Ich hoffe inständig, dass dies nicht ernst gemeint ist.”

Mette Frederiksen, Dänemarks Regierungschefin

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hatte zu Trumps Gedankenspielen gesagt: "Ich hoffe inständig, dass dies nicht ernst gemeint ist." Der ehemalige Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen hatte es zuvor auf Twitter noch deutlicher formuliert: "Das muss ein Aprilscherz sein."

Grönland mit seinen rund 56.000 Einwohnern ist autonom, gehört aber zum dänischen Königreich. Es ist etwa sechsmal so groß wie Deutschland, ein Großteil der Fläche ist ständig von Eis bedeckt. Für Washington könnte Grönland durch seine Lage in der Arktis, die Nähe zu Russland und wegen dort vermuteter Bodenschätze strategisch bedeutend sein.

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RND/dpa