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Politik Stoiber stärkte Seehofer im Flüchtlingsstreit den Rücken
Nachrichten Politik Stoiber stärkte Seehofer im Flüchtlingsstreit den Rücken
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16:29 15.06.2018
Edmund Stoiber, CSU-Ehrenvorsitzender, unterstützt den harten Kurs seiner Partei in der Flüchtlingsdebatte. Quelle: imago/Jürgen Heinrich
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Berlin

Der CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber verteidigt den harten Kurs seiner Partei im Streit um das Zurückweisen von Flüchtlingen an Deutschlands Grenzen. „Sogar die Opposition erwartet von Horst Seehofer, dass Deutschland die Asylsituation endlich in den Griff bekommt. Die CSU steht geschlossen hinter ihm“, sagte Stoiber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Die CSU muss weiter ihre Position konsequent vertreten. Es geht um unsere Glaubwürdigkeit. Das ist eine Grundsatzfrage.“

Stoiber stärkte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) den Rücken. „Horst Seehofer will die Entscheidung seines Vorgängers Thomas de Maizière aufheben, diejenigen nicht mehr zurückzuweisen, die bereits in einem anderen Land registriert sind und dort Schutz beantragt haben. Das kann Horst Seehofer als Bundesinnenminister ohne weiteres tun“, sagte Stoiber. Die Mehrheit der Bevölkerung stehe hinter Seehofer.

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Stoiber sagte, es gehe jetzt um eine entscheidende Weichenstellung für unser Land. „Wir müssen der Bewegung des Protests gegen die etablierten Parteien etwas entgegensetzen und der AfD den Nährboden für ihre Propaganda entziehen“, so der CSU-Ehrenvorsitzende. Europa habe sein dramatisches Asylproblem seit 2015 nicht gelöst: „Warum sollte jetzt innerhalb von zwei Wochen eine Lösung gefunden werden?“

Von RND/Rasmus Buchsteiner