Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Paul Ziemiak lässt Amt als JU-Chef ruhen
Nachrichten Politik Paul Ziemiak lässt Amt als JU-Chef ruhen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:08 11.12.2018
Paul Ziemiak ist neuer Generalsekretär der CDU – sein Amt als Bundesvorsitzender der Jungen Union lässt er ruhen. Quelle: imago/photothek
Berlin

Der neue CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak lässt sein Amt als Bundesvorsitzender der Jungen Union (JU) ab sofort ruhen. Über die Nachfolger solle ein außerordentlicher JU-Deutschlandtag im Frühjahr entscheiden teilte die Nachwuchsorganisation von CDU und CSU am Dienstag in Berlin mit. „Als Generalsekretär an der Erneuerung der Partei zu arbeiten und gleichzeitig Vorsitzender der Jungen Union zu sein, sind aus meiner Sicht zwei unvereinbare Tätigkeiten“, erklärte Ziemiak seines Entscheidung, das Amt ruhen zu lassen.

Ziemiak war am Samstag beim CDU-Parteitag in Hamburg auf Vorschlag der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer mit knapp 63 Prozent zum Generalsekretär gewählt worden. Sein mageres Ergebnis wurde damit erklärt, dass ihn Unterstützer der beiden Gegenkandidaten Friedrich Merz und Jens Spahn nicht gewählt haben - Ziemiak hatte sich im Ringen um den Parteivorsitz noch an deren Seite gestellt.

Dass mit ihm erstmals ein aktives JU-Mitglied zum Generalsekretär gewählt worden sei, erfülle ihn mit Demut, erklärte Ziemiak. Diese Wahl sei auch eine Auszeichnung für die Rolle der JU innerhalb der Partei. Deren Anspruch sei es immer, „Stachel im Fleisch zu sein und die Union programmatisch voranzutreiben“.

Lesen Sie auch den Kommentar: Paul Ziemiak - Ein verwundeter General

Von RND/dpa/ngo

Der Islamische Staat soll versucht haben, Kämpfer der Miliz für einen Anschlag nach Deutschland zu schleusen. Ein deutsches Ehepaar soll dafür heraus Frauen gesucht haben, die den Terroristen Unterschlupf gewähren. Eine der Frauen wurde nun in Hamburg festgenommen.

11.12.2018

Jahrelang lag das Dokument unbemerkt im Archiv, nun wurde es wieder entdeckt: Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zu DDR-Zeiten einen Stasi-Ausweis. Mit dem Dokument konnte er wohl ohne umfangreiche Kontrolle in den Dienststellen der Stasi ein- und ausgehen.

11.12.2018

Im Koalitionsvertrag von Union und SPD steht, dass der Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten verboten werden soll. Doch Gesundheitsminister Jens Spahn will den Auftrag nicht erfüllen.

11.12.2018