Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik “Kurden verraten”: US-Politiker rügen Trump für US-Truppenabzug
Nachrichten Politik “Kurden verraten”: US-Politiker rügen Trump für US-Truppenabzug
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:07 07.10.2019
Die Demokratin Nancy Pelosi warf Donald Trump vor, die Kurden zu verraten. Quelle: imago images/UPI Photo
Washington

Die Vorsitzenden beider Kammern im US-Kongress haben Kritik an dem von Präsident Donald Trump angekündigten Rückzug von US-Truppen aus dem syrischen Grenzgebiet zur Türkei geübt. Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, warnte am Montag vor der Gefahr eines "signifikanten Konflikts" zwischen der Türkei und den Kurdenmilizen in dem Fall. Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, warf Trump vor, die kurdischen Verbündeten der USA zu "verraten". McConnell und Pelosi liegen in politischen Fragen normalerweise über Kreuz.

"Bedrohung für die regionale Sicherheit"

Pelosi kritisierte mit Blick auf die Ankündigung des Republikaners Trump: "Diese Entscheidung stellt eine direkte Bedrohung für regionale Sicherheit und Stabilität dar und schickt eine gefährliche Nachricht sowohl an den Iran und Russland als auch an unsere Verbündeten, dass die Vereinigten Staaten kein zuverlässiger Partner mehr sind." Trump müsse diese Entscheidung zurücknehmen.

Lesen Sie auch: Trumps Pläne sorgten für heftige Kritik aus Europa

Das Weiße Haus hatte am Sonntagabend (Ortszeit) angekündigt, sich einer türkischen Offensive gegen die Kurdenmilizen in Nordsyrien nicht in den Weg zu stellen. Die Kurdenmilizen waren Verbündete der USA im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Angesichts massiver Kritik an dem von ihm angekündigten Rückzug der US-Truppen aus Nordsyrien drohte Trump der Türkei dann am Montag auf Twitter: "Wenn die Türkei irgendetwas unternimmt, was ich in meiner großartigen und unvergleichlichen Weisheit für tabu halte, werde ich die türkische Wirtschaft vollständig zerstören und auslöschen."

Weiterlesen:

USA geben der Türkei freie Hand in Syrien – das sind die Folgen

Die Türkei würde die Folgen einer Eskalation in Syrien als Erste spüren

RND/dpa

Die Impeachment-Ermittlungen gegen US-Präsident Donald trump weiten sich aus. Jetzt fordern die Demokraten im Repräsentanten auch Dokumente von Trumps Verteidigungsminister Mark Esper. Zuvor hatten sie bereits weitere Regierungsmitglieder zur Herausgabe von Unterlagen aufgefordert.

07.10.2019

In den ersten neun Monaten dieses Jahres haben etwa elf Prozent weniger Menschen in Deutschland Asyl beantragt, als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt lag die Zahl bei etwa 110.000. Gut ein Fünftel davon waren bereits in Deutschland geborene Kinder.

07.10.2019

Die Bundesregierung steht im Verdacht, ihre Klimaschutzpläne abgeschwächt zu haben. Vor allem im Haus von Bundesumweltministerin Schulze sorgt dies für große Hektik. Einem genauen Blick hält der Vorwurf allerdings kaum stand.

07.10.2019