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Politik Keine Gespräche über Grönland-Verkauf? Trump sagt Dänemark-Besuch ab
Nachrichten Politik Keine Gespräche über Grönland-Verkauf? Trump sagt Dänemark-Besuch ab
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10:56 21.08.2019
Donald Trump, Präsident der USA, wird nicht nach Dänemark reisen. Quelle: Patrick Semansky/AP/dpa
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Weil der Verkauf von Grönland für die dänische Regierung kein Thema ist, hat US-Präsident Donald Trump ein geplantes Treffen mit Ministerpräsidentin Mette Frederiksen vorerst abgesagt. "Die Premierministerin konnte durch ihre Direktheit sowohl den Vereinigten Staaten als auch Dänemark viel Geld und Mühe sparen. Ich danke ihr dafür und freue mich darauf, das Treffen irgendwann in der Zukunft nachzuholen", twitterte Trump am Dienstag (Ortszeit). Die Sprecherin des Weißen Hauses Judd Deere bestätigte später, das Treffen sei abgesagt worden.

Grönland ist ein autonomes Außengebiet Dänemarks. Frederiksen hatte bekräftigt, dass Grönland nicht zum Verkauf steht. Es handele sich um "eine absurde Diskussion", sagte sie. „Das muss ein Aprilscherz sein“, schrieb der ehemalige dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen auf Twitter. Auch der Ministerpräsident von Grönland Kim Kielsen unterstrich, die Arktisinsel stehe nicht zum Verkauf.

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Eine absurde Diskussion.

Mette Frederiksen, Ministerpräsidentin von Dänemark

Trump verspricht: Kein Trump-Tower in Grönland

"Auf Grundlage von Ministerpräsidentin Mette Frederiksens Kommentar, dass sie kein Interesse habe, über den Verkauf Grönlands zu diskutieren, werde ich unser in zwei Wochen geplantes Treffen auf einen anderen Zeitpunkt verschieben", schrieb Trump.

Trump hatte die Idee, die Insel im Nordatlantik für die USA zu kaufen, kürzlich vorangetrieben, aber am Sonntag gesagt, das Thema gehöre nicht zu den Top-Prioritäten. Trump hält die Insel für strategisch interessant, wie er selbst sagte. Er machte am Montag sogar Witze über das Thema, als er ein bearbeitetes Foto twitterte, das einen riesigen, goldfarbenen Trump-Tower in einem kleinen Dorf in Grönland zeigte. Dazu schrieb er: "Ich verspreche, das Grönland nicht anzutun!"

Trump sollte Ende August zu einer Reise nach Dänemark und Polen aufbrechen. Das Weiße Haus hatte Ende Juli mitgeteilt, dass Trump die Einladung Dänemarks zu einem Besuch von Königin Margrethe II und der Teilnahme an einer Reihe von Treffen angenommen hatte. Dazu gehörten auch Treffen mit Frederiksen und Geschäftsleuten. In Polen ist eine Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs geplant. Es wird erwartet, dass Trump weiterhin daran teilnimmt.

RND/AP