Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Kabinett: Menschen in Weiterbildung bekommen mehr Geld
Nachrichten Politik Kabinett: Menschen in Weiterbildung bekommen mehr Geld
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:40 25.09.2019
Menschen in Weiterbildungen sollen mehr Geld bekommen.
Berlin

Wer nebenberuflich eine Weiterbildung absolviert, soll ab dem nächsten Jahr vom Staat stärker finanziell unterstützt werden. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine Reform des sogenannten Aufstiegs-Bafögs - das frühere Meister-Bafög - beschlossen. Für Menschen, die sich zum Meister oder Fachwirt weiterbilden oder auch in sozialen Berufen beispielsweise eine Fortbildung zum Erzieher machen, gibt es künftig höhere Zuschüsse für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren.

Wer eine Weiterbildung in Vollzeit macht und über wenig Einkommen und Vermögen verfügt, bekommt zudem deutlich mehr Geld vom Staat für die Lebenshaltungskosten. Die Reform sieht außerdem vor, dass das Aufstiegs-Bafög künftig für bis zu drei Fortbildungsmaßnahmen in Anspruch genommen werden kann. Bisher ist das beschränkt auf eine Fortbildung.

Lesen Sie auch: Anja Karliczek – eine Ministerin sucht ihre Mission

Nach dem Kabinettsbeschluss muss der Gesetzentwurf des Bundesbildungsministeriums nun noch durch Bundestag und Bundesrat. Am 1. August 2020 sollen die Neuregelungen in Kraft treten. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) plant mit Mehrkosten von 350 Millionen Euro in der laufenden Legislaturperiode.

Lesen Sie auch: Karliczek will mehr Transparenz, Vergleichbarkeit und Qualität im Bildungswesen

RND/dpa

Boris Johnson hatte die EU fast so weit, noch einmal ernsthaft über Änderungen am Austrittsvertrag nachzudenken. Doch ist der angeschlagene Premier für Brüssel überhaupt noch ein glaubwürdiger Verhandlungspartner? Die Ausgangslage ist nach dem historischen Urteil des Supreme Court noch komplizierter.

25.09.2019

Verdi-Chef Frank Werneke fordert, den gesetzlichen Mindestlohn auf mehr als 12 Euro anzuheben. Bisher ist lediglich geplant, dass der Mindestlohn im kommenden Jahr um 16 Cent auf 9,35 Euro ansteigt. Frank Werneke wurde am Dienstag zum neuen Chef der Dienstleistungsgewerkschaft gewählt.

25.09.2019

Hassan Ruhani lehnt ein Gespräch mit Donald Trump ab, solange die Sanktionen gegen sein Land aufrecht erhalten werden. Der US-Präsident wirft Teheran derweil “Blutrünstigkeit” und zunehmende Aggression vor. Optimistisch zeigt sich dagegen Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron.

25.09.2019