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Politik Nur noch zwei Kühe pro Hektar: Grüne fordern Ende der Massentierhaltung und Klimaschutz-Offensive
Nachrichten Politik Nur noch zwei Kühe pro Hektar: Grüne fordern Ende der Massentierhaltung und Klimaschutz-Offensive
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05:00 10.04.2019
Neuer Grünen-Vorstoß: „Zum Schutz von Menschen und Umwelt müssen wir in Deutschland die Massentierhaltung beenden“ Quelle: Jens Büttner/dpa
Berlin

Vor der ersten Sitzung des Klimakabinetts an diesem Mittwoch fordern die Grünen schärfere Grenzwert-Regelung sowie ein Ende der Massentierhaltung in Deutschland. „Damit die Bürgerinnen und Bürger überall in Deutschland saubere und gesunde Luft atmen können, muss die Luftreinhaltepolitik der Bundesregierung deutlich ambitionierter werden“, heißt es in einem Bundestagsantrag der Grünen-Bundestagsfraktion, der dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

Von der Bundesregierung erwarten die Grünen eine Strategie zur Senkung der Ammoniak-Emissionen in der Landwirtschaft. Konkret wird gefordert, den Viehbestand in Deutschland bis 2030 auf „ein umweltverträgliches Maß von maximal 2,0 Großvieheinheiten pro Hektar“ zu reduzieren. Das entspricht zwei Kühen pro Hektar. „Zum Schutz von Menschen und Umwelt müssen wir in Deutschland die Massentierhaltung beenden“, sagte Bettina Hoffmann, umweltpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, dem RND.

Nur noch zwei Kühe pro Hektar

In dem Antrag wird außerdem gefordert, bis 2030 die Stickoxid-Emissionen in Deutschland um 71 Prozent zu reduzieren sowie den Ausstoß von Feinstaub mit einem Durchmesser von bis zu 2,5 Mikrometer um 47 Prozent.

Zudem verlangen die Grünen, dass der zulässige Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm je Kubikmeter Feinstaub mit einer Partikelgröße von 10 Mikrometer nur noch an drei Tagen pro Jahr überschritten werden darf. Aktuell liegt die Grenze bei 35 Tagen pro Jahr. Bei Stickstoffoxid sollen keine Überschreitungen des Stundenwerts von 200 Mikrogramm je Kubikmeter Luft mehr erlaubt sein. Aktuell ist dies an 18 Tagen im Jahr zulässig.

Lesen Sie auch: Fridays for Future“ legt erstmals Forderungskatalog vor – das steht drin

Von Rasmus Buchsteiner/RND

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