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Politik Fischer aus Russland und Südkorea in Nordkorea festgesetzt
Nachrichten Politik Fischer aus Russland und Südkorea in Nordkorea festgesetzt
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12:24 24.07.2019
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un Quelle: imago images/Kyodo News
Pjöngjang/Moskau

In Nordkorea sind mindestens 17 Fischer aus Russland und Südkorea wegen angeblicher Grenzverletzung festgesetzt worden. Das Schiff sei bereits in der vergangenen Woche vom nordkoreanischen Grenzschutz aufgebracht worden, teilte die russische Botschaft in Pjöngjang am Mittwoch mit. Man sei im Kontakt mit den Seeleuten und versuche, die Situation zu lösen. Nach Angaben des südkoreanischen Vereinigungsministeriums hatte das Fischerboot einen Motorschaden. 

Das Schiff wurde nach Angaben der russischen Botschaft vom südkoreanischen Hafen in Sokcho an der Ostküste aus zum Krabbenfang eingesetzt. Die festgenommenen 15 Russen und 2 Südkoreaner werden demnach in einem Hotel in der nordkoreanischen Hafenstadt Wonsan festgehalten. Es gehe ihnen gut. Auch das Schiff liege in Wonsan vor Anker.

An einer sicheren Rückkehr werde gearbeitet

Südkorea und Russland arbeiteten zusammen, um die sichere Rückkehr der Besatzung zu erreichen, sagte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul. Bisher sei nichts über den Vorfall veröffentlicht worden, um die Sicherheit der Besatzung nicht zu gefährden. Das Schiff sei unter russischer Flagge unterwegs gewesen. 

Die beiden Nachbarländer Russland und Nordkorea pflegen relativ gute Beziehungen. Ende April hatte sich der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un im russischen Wladiwostok mit Kremlchef Wladimir Putin getroffen.

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Von RND/dpa