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Politik Beer: „Wir stärken unsere Industrie keineswegs, indem wir neue Riesen züchten“
Nachrichten Politik Beer: „Wir stärken unsere Industrie keineswegs, indem wir neue Riesen züchten“
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15:19 15.05.2019
Nicola Beer ist die Spitzenkandidatin der FDP für die Europawahl. Quelle: Britta Pedersen/dpa
Berlin

Die FDP-Spitzenkandidatin zur Europawahl, Nicola Beer, hat den Vorstoß des konservativen Europa-Spitzenkandidaten Manfred Weber (CSU) zu einer Reform des Wettbewerbsrechts zurückgewiesen. „Wir stärken unsere Industrie keineswegs, indem wir neue Riesen züchten“, sagte Beer dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Die verzerren den Wettbewerb und müssen am Ende vielleicht sogar mit Steuergeld gerettet werden. Das würde Deutschlands vielen Hidden Champions massiv schaden“, fügte sie hinzu.

Die Geschichte von David und Goliath

Die FDP-Politikerin sagte: „Diese kleinen und mittelständischen Unternehmen stehen nämlich bereits an der Spitze des Weltmarkts und brauchen unsere Aufmerksamkeit.“ Beer schlussfolgerte: „Ein neuer Goliath bringt niemandem etwas, wir müssen uns um die Davids kümmern.“

Weber will das europäische Wettbewerbsrecht reformieren, um Großfusionen von Unternehmen zu erleichtern. Die EU sehe sich „neuartiger, auch aggressiver Konkurrenz ausgesetzt“ – sei es aus den USA unter Präsident Donald Trump oder aus China, hatte er dem RND zur Begründung gesagt. Deshalb müsse die EU in Ausnahmefällen die Möglichkeit haben, Großfusionen zu erlauben und europäische Champions zu fördern.

Lesen Sie auch: FDP-Spitzenkandidatin Beer: Vestager soll EU-Kommissionspräsidentin werden

Von Tobias Peter/RND

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