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Politik Ermittlungen in Chemnitz eingestellt
Nachrichten Politik Ermittlungen in Chemnitz eingestellt
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16:17 28.02.2019
Die verbrannte Einrichtung des türkischen Restaurants „Mangal“ in Chemnitz. In diesem Fall und bei der Attacke auf das koschere Restaurant „Schalom“ wird noch ermittelt. Quelle: Hendrik Schmidt/dpa
Chemnitz

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zu Angriffen auf zwei persische Restaurants in Chemnitz vorerst eingestellt. Die Attacken waren Teil von Ausschreitungen in den Wochen nach dem gewaltsamen Tod des 35 Jahre alten Daniel H. am Rande des Chemnitzer Stadtfestes, den zwei Asylbewerber verursacht haben sollen.

Es gebe keine Hinweise auf mögliche Täter, teilte die Staatsanwaltschaft Chemnitz am Donnerstag mit Blick auf die Restaurant-Angriffe mit. „Zeugen, die den Täter oder die Tat beobachtet hatten, konnten nicht ermittelt werden.“ Zudem lägen keine auswertbaren Spuren oder andere Beweismittel wie Aufnahmen von Überwachungskameras vor.

Ein koordiniertes Vorgehen war nicht nachzuweisen

Das Restaurant „Schmetterling“ war in der Nacht zum 23. September attackiert worden. Die Täter beschädigten dabei mehrere Scheiben. Am 7. Oktober verletzten Unbekannte den Inhaber der Gaststätte „Safran“, als sie ihn mit Gegenständen bewarfen. Laut Staatsanwaltschaft trugen die mutmaßlichen Täter Motorradhelme und Handschuhe.

Die Staatsanwaltschaft hatte wegen Sachbeschädigung, gefährlicher Körperverletzung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. Erkenntnisse, dass die Taten im Zusammenhang stehen, gebe es derzeit nicht, teilte die Behörde mit. Sollten sich neue Ansätze ergeben, würden die Verfahren wieder aufgenommen. „Die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung am türkischen Restaurant „Mangal“ vom 18. Oktober dauern an“, hieß es.

Beim „Schalom“ werden noch Spuren ausgewertet

Zum Angriff auf das koschere Restaurant „Schalom“ am Abend des 27. August ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden. Diese Ermittlungen würden weitergeführt, teilte ein Sprecher dem RND mit. Es würde noch Spuren ausgewertet.

Der Prozess um die Messerattacke findet unter anderem aus Sicherheitsgründen in Dresden statt. Die Schwurgerichtskammer des Chemnitzer Landgerichts verhandelt den Fall ab 18. März im Sicherheitssaal des Oberlandesgerichtes Dresden.

Lesen Sie auch: Chemnitz, die Stadt des Unbehagens

Von RND/dpa

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