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Politik Deutsche wollen den Kohleausstieg – aber die Konsequenzen nicht
Nachrichten Politik Deutsche wollen den Kohleausstieg – aber die Konsequenzen nicht
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16:43 25.02.2019
Laut einer neuen Forsa-Umfrage befürworten die Deutschen den Kohleausstieg, aber zusätzliche Windkraftanlagen und Stromleitungen in ihrer Nachbarschaft würden sie stören. Quelle: Christophe Gateau/dpa
Berlin

Die Deutschen befürworten den Kohleausstieg, aber zusätzliche Windkraftanlagen und Stromleitungen in ihrer Nachbarschaft würden sie stören. Das ergibt eine Umfrage des Forsa-Instituts für das aktuelle RTL/ntv-Trendbarometer. Die Hälfte der Befragten findet den Zeitpunkt des Ausstiegs aus der Kohleverstromung sogar zu spät, den die Kohlekommission für 2038 vorschlägt. Für 27 Prozent der Befragten ist 2038 der richtige Zeitpunkt.

Die Deutschen hätten trotzdem etwas dagegen, wenn in ihrer Nachbarschaft Windkraftanlagen oder Stromleitungen geplant würden. Jeweils 43 Prozent würden sich gestört fühlen, gegen Windkraftanlagen würde sogar fast jeder Dritte protestieren.

Der Aufschwung der SPD in den Umfragen währte nur kurz, wie das Trendbarometer außerdem zeigt. In der Woche zuvor hatte die Partei zwei Prozentpunkte hinzugewonnen, nachdem sie ihren Kurs in der Sozialpolitik korrigiert hat. Im aktuellen Trendbarometer verliert sie dagegen einen Prozentpunkt und liegt bei 16 Prozent.

Von Elena Butz/RND

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