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Politik Bis zu 130 Menschen waren Nervengift ausgesetzt
Nachrichten Politik Bis zu 130 Menschen waren Nervengift ausgesetzt
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11:30 27.03.2018
Die britische Premierministerin Theresa May. Quelle: imago/ZUMA Press
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London

Dem mit einem Nervenkampfstoff vergifteten russischen Ex-Spion Sergej Skripal und seiner Tochter Julia drohen nach den Worten von Großbritanniens Premierministerin Theresa May bleibende Schäden. Es sei „unwahrscheinlich, dass sich an deren Zustand in naher Zukunft etwas ändern wird, und es kann sein, dass sie sich nie vollständig erholen“, sagte May am Montag vor Abgeordneten. Zudem könnten mehr als 130 Bewohner der Stadt Salisbury dem gegen die Skripals eingesetzten Nervengift Nowitschok ausgesetzt gewesen sein.

Mehr als 50 Menschen sind dort nach dem Giftanschlag vom 4. März in Krankenhäusern untersucht worden. Ein nach dem Vorfall ernsthaft erkrankter Polizist wurde vergangene Woche aus der Klinik entlassen.

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Großbritannien sieht Russland hinter dem Giftanschlag. Moskau weist jede Verantwortung indes zurück. London hat in der Affäre um Skripal 23 russische Diplomaten ausgewiesen und dafür breiten Rückhalt im Westen. Erst am Montag schlossen sich 20 Länder, darunter Deutschland und die USA, der harten britischen Linie im Umgang mit Moskau an und wiesen ebenfalls russische Diplomaten aus.

Von AP/RND