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Politik Bilder und Chatprotokolle: Bereits 2015 wurde Material zu Strache angeboten
Nachrichten Politik Bilder und Chatprotokolle: Bereits 2015 wurde Material zu Strache angeboten
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21:27 25.05.2019
Der ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache Quelle: imago images / Eibner Europa
Wien

Der liberalen österreichischen Partei Neos ist nach eigenen Angaben bereits vor einigen Jahren kompromittierendes Material über den damaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache angeboten worden. Wie die Zeitung „Welt am Sonntag“ berichtet, soll das Angebot damals von dem Wiener Anwalt gekommen sein, der in den vergangenen Tagen mehrfach mit dem skandalösen Ibiza-Video in Verbindung gebracht wurde. „Konkret bestätigen können wir ein solches Angebot im Jahr 2015“, sagte Neos-Generalsekretär Nick Donig der Zeitung. Bei dem Treffen mit dem Anwalt seien Bilder von Strache und SMS-Chatverläufe zum Kauf angeboten worden. Die Partei habe das Angebot abgelehnt.

Wie am Freitag bekannt geworden war, will Heinz-Christian Strache wegen des 2017 heimlich aufgenommenen Ibiza-Videos Anzeige gegen eben diesen Wiener Anwalt und zwei weitere Personen erstatten. In einer Erklärung an die österreichische Nachrichtenagentur APA bezeichnete Strache sie als „mögliche Mittäter“.

Das Ibiza-Video hatte zum Rücktritt Straches als Vizekanzler und FPÖ-Chef sowie dem Bruch der rechtskonservativen österreichischen Regierung geführt. Strache war im Sommer 2017 dabei gefilmt worden, wie er auf Ibiza mit einer vermeintlichen russischen Investorin über eine Zusammenarbeit redete. Dabei ging es auch um mögliche Staatsaufträge im Gegenzug für verdeckte Wahlhilfe für die FPÖ sowie um Einflussnahme auf Medien. „Spiegel“ und „Süddeutsche Zeitung“ veröffentlichten am 17. Mai Ausschnitte aus dem Video und lösten damit ein politisches Beben in der Alpenrepublik aus.

Von RND/dpa

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