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Politik Angeklagter gesteht: Munition für Franco A. verwahrt
Nachrichten Politik Angeklagter gesteht: Munition für Franco A. verwahrt
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14:45 13.09.2019
Eine Maschinenpistole hängt in einem Aufenthaltsraum der Bundeswehr in Illkirch. Dort war der terrorverdächtige Bundeswehrsoldat Franco A. stationiert.
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Gießen

Ein Jugendfreund des terrorverdächtigen Bundeswehrsoldaten Franco A. hat vor dem Landgericht Gießen gestanden, für ihn Munition und Sprengkörper aufbewahrt zu haben. Er habe sich nichts dabei gedacht und auch nicht konkret nachgefragt, sagte der 27-Jährige am Freitag zum Prozessauftakt. "Ich habe ihn als Sammler von Militärgegenständen wahrgenommen."

Aus Sicht der Bundesanwaltschaft steht Franco A. unter Terrorverdacht. Er soll demnach aus einer rechtsextremen Gesinnung heraus Anschläge geplant haben.

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Der Jugendfreund hatte laut Anklage im April 2017 in Offenbach von A. Kisten mit mehr als 1000 Patronen sowie mehreren Sprengkörpern übernommen und zu sich ins Studentenwohnheim gebracht. Die Anklage wirft ihm unter anderem Verstöße gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz vor.

Wie der Fall Franco A. zu Waffendepots in Mecklenburg-Vorpommern führt

Lesen Sie Hintergründe zum Thema:

Teil 1: RND exklusiv: Anschlag in Berlin – der perfide Plan von Franco A.

Teil 2: Die rechtsradikale “Kreuz”-Connection und die Bundeswehr

Ein Überblick: Die Chronologie im Fall Franco A.

RND/dpa