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Panorama Weiteres Opfer stirbt an seinen Verletzungen
Nachrichten Panorama Weiteres Opfer stirbt an seinen Verletzungen
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12:58 26.04.2018
Horst Seehofer und Armin Laschet legen vor der Gaststätte Kiepenkerl in Münster Blumen nieder, wo am 7. April ein Campingbus in eine Menschenmenge gesteuert wurde. Quelle: imago/Chris Emil Janßen
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Münster

Bei dem jetzt Gestorbenen handelt es sich um einen 74-jährigen Mann aus dem westfälischen Hamm, wie ein Polizeisprecher sagte. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.

Sechs weitere Patienten werden nach der Amokfahrt noch behandelt, vier davon auf normalen Stationen, zwei auf Intensivstationen. Sie seien beide aber nicht in kritischem Zustand, hieß es bei den Kliniken.

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Mehr zur Amokfahrt in Münster

Alle Informationen zum Thema lesen Sie hier.

– Leitartikel: Terror jenseits der Kästchen

– Nach der Amokfahrt: Der Terror im Kopf

– Seehofer nach Amokfahrt: „Eine absolute Sicherheit ist nicht möglich“

– Vorfall in Münster: Was bisher bekannt ist

– Liveblog zum Nachlesen: Keine Hinweise auf Islamistischen Hintergrund

Mit seinem Campingbus war der 48 Jahre alte Jens R. am 7. April in Münster in eine Menschenmenge in der Altstadt gerast.

Dabei waren zunächst zwei Menschen getötet und mehr als 20 verletzt worden. Einige der Verletzten schwebten lange in Lebensgefahr. Nach der Fahrt hatte der Deutsche sich selbst erschossen. Zum Motiv und zu den Hintergründen der Tat sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass Jens R. in Suizidabsicht handelte. Die Behörden in Münster kannten den späteren Amokfahrer bereits, es hatte nach Angaben der Stadt in den vergangenen Jahren mehrere, wenngleich kurze Kontakte gegeben. Der Vater des 48-Jährigen nimmt an, dass ein psychisches Leiden seinen Sohn zu der Amokfahrt trieb. Diese Krankheit habe ihn in zwei Welten leben lassen, sagte er. Sein Sohn habe an „Verfolgungswahn“ gelitten.

Von dpa/RND