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Panorama Verschollener Junge (1) überlebt drei Tage in der Wildnis – jetzt geht es ihm besser
Nachrichten Panorama Verschollener Junge (1) überlebt drei Tage in der Wildnis – jetzt geht es ihm besser
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11:33 18.05.2019
Gut aufpassen: Eltern sollten ihre Kinder besser nie aus den Augen verlieren (Symbolbild). Quelle: Andreas Gebert/dpa
Kentucky

Es ist der Alptraum aller Eltern: Sie passen kurz nicht auf – und plötzlich ist das eigene Kind nicht mehr da. Im US-Bundesstaat Kentucky ist genau das geschehen: Ein gerade mal 22 Monate alter Junge ist spurlos verschwunden, als der Vater gerade nicht bei ihm war. Erst nach drei Tagen tauchte das Kind wieder auf, wie US-Medien berichten.

***SHARE*** UPDATE: Missing Child Has Been Found (May 15, 2019) Just before 2PM today the child was found alive in the...

Gepostet von Kentucky State Police am Mittwoch, 15. Mai 2019

Familienangehörige vermuten, dass der Junge möglicherweise durch die Hintertür das Haus verlassen habe. Als der Vater feststellte, dass sein Kind nicht mehr da ist, startete er zunächst selbst die Suche. Nach knapp einer Stunde rief er die Polizei. Mit Spürhunden, Helikopter, Drohnen und Wärmebildkameras machten sich die Helfer auf die Suche nach dem Kleinkind – zunächst vergeblich.

Erst das Weinen führt die Helfer zum Kind

Die Eltern hofften und bangten. Drei Tage später erreichte sie die erlösende Nachricht: Der Junge war wieder aufgetaucht. Die Polizei fand ihn an einem steilen Abhang in der Nähe eines Tagebaus – gerade mal 500 Meter vom elterlichen Zuhause entfernt. Das Weinen des Kindes führte die Helfer zu ihm. Wie der Junge in das schwierige Gelände gekommen ist, war zunächst unklar.

Die Beamten zogen das verängstigte Kind mit einem Korb, der an ein Seil gebunden war, nach oben. Wie die Polizei in einer Pressekonferenz im Anschluss mitteilte, habe man den Einjährigen wegen Dehydrierung in ein Krankenhaus gebracht. Das Kind habe sich aber – trotz drei Tagen in der Wildnis – in einem „bemerkenswert guten Zustand“ befunden. Oder, wie es einer der an der Suche beteiligten Beamten ausdrückte: Der Junge sei halt ein „wahrer Kentucky-Berg-Junge“.

Und die Eltern? Sie waren einfach nur glücklich. Dass sein Sohn gefunden wurde, sei das Beste, was ihm bisher im Leben passiert sei, sagte der Vater. Im Krankenhaus erholt sich der Junge offenbar schnell. Schon Ende bald könnte er das Krankenbett verlassen , hoffen die Ärzte. Das größte Problem war seine Dehydrierung.

Trotzdem: Noch sind viele Fragen offen. Wie der Junge verschwinden konnte, steht jetzt im Fokus der Ermittlungen. Und damit auch die Verantwortung der Eltern.

Von RND

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