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Panorama Vergiftete Pausenbrote: Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft
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13:41 27.02.2019
Klaus O. muss sich vor dem Bielefelder Landgericht wegen versuchten Mordes verantworten. Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Haft. Quelle: Friso Gentsch/dpa
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Bielefeld

Im Prozess um vergiftete Pausenbrote fordert die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Mordes eine lebenslange Gefängnisstrafe. Die Anklage sprach sich am Mittwoch beim Landgericht Bielefeld zusätzlich für eine anschließende Sicherungsverwahrung des 57-jährigen Angeklagten aus. Der Staatsanwalt sieht es nach dem Indizienprozess als erwiesen an, dass der Deutsche über Jahre Kollegen in einem Betrieb in Ostwestfalen mit Gift auf Pausenbroten und Getränken gesundheitlich schwer geschädigt hat. Da der Angeklagte sich jahrelang intensiv mit dem Thema Gift beschäftigt habe, sei ein Hang zu weiteren Straftaten eindeutig.

Zwei der Opfer sind schwer nierenkrank, ein dritter Kollege liegt mit einem nicht heilbaren Hirnschaden im Wachkoma. „Der Versuch des Mordes liegt in diesem Fall sehr nah am Tod“, sagte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer.

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Am Donnerstag tragen die Verteidiger ihr Plädoyer vor. Das Urteil will das Landgericht am 7. März fällen.

Von RND/dpa

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