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Panorama Vergiftete Pausenbrote: Gefundene Stoffe passen zu kranken Opfern
Nachrichten Panorama Vergiftete Pausenbrote: Gefundene Stoffe passen zu kranken Opfern
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15:55 15.02.2019
Der Angeklagte im Prozess um vergiftete Pausenbrote kommt mit seiner Verteidigerin Christina Peterhanwahr (r.) in den Gerichtssaal. Quelle: Friso Gentsch/dpa
Bielefeld

Im Prozess um vergiftete Pausenbrote hat ein Experte neue Indizien geliefert. Die beim Angeklagten gefundenen Giftstoffe passten zu den Krankheitsbildern der Opfer, sagte Toxikologe und Rechtsmediziner Thomas Daldrup am Freitag vor dem Landgericht Bielefeld.

Angeklagt wegen versuchten Mordes ist ein 57-Jähriger. Der Deutsche soll mehrere seiner Arbeitskollegen über Jahre in einem Betrieb im ostwestfälischen Schloß Holte-Stukenbrock mit gefährlichen Substanzen auf deren Pausenbroten vergiftet haben. Zwei von ihnen haben heute schwere Nierenschäden, ein drittes Opfer ist ein Pflegefall und wird mit einem unheilbaren Hirnschaden von seinen Eltern betreut.

Vergiftungen dieser Art sehr selten

Bei den gefundenen Stoffen handelt es sich vor allem um Blei-, Quecksilber- und Cadmiumverbindungen. Vergiftungen dieser Art seien heutzutage sehr selten und kämen vermehrt in unterentwickelten Ländern vor. Bei hohen Dosen reagiere der Körper mit einem Multiorganversagen. Bei geringen Mengen klagen die Opfer über Kopfschmerzen, Schwindel oder Muskelschmerzen. «Der Hausarzt denkt da an alles andere, aber nicht an Gift», sagte der Experte.

Von RND/dpa

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