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Panorama US-Bundesstaat plant Online-Pranger für Tierquäler
Nachrichten Panorama US-Bundesstaat plant Online-Pranger für Tierquäler
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09:03 11.04.2019
In North Carolina soll es ab 1. Januar 2020 eine Online Plattform geben, auf der Tierquäler veröffentlicht werden. Quelle: picture alliance / Symbol
Raleigh

Wenn es nach zwei US-Senatoren geht, gibt es in North Carolina schon bald ein Online-Register, in dem verurteilte Tierquäler mit Namen und Foto gelistet werden. Ähnlich wie das US-Sexualstraftäterregister soll es für jeden einsehbar sein.

Ersttäter würden für zwei Jahre in der Kartei gespeichert werden, Wiederholungstäter sogar bis zu fünf Jahre, berichtet der Nachrichtensender „ABC“. In dieser Zeit sei es den registrierten Personen verboten, Tiere zu halten. Als Starttermin für den Online-Pranger wird der 1. Januar 2020 genannt.

In Tennessee gibt es bereits ein Register für Tierquäler

In Tennessee gibt es bereits seit 2015 eine ähnliche Regelung. Dort werde sich allerdings ausschließlich auf Straftäter fokussiert, die wegen körperlicher Gewalt an Tieren verurteilt wurden. Derzeit seien 15 Personen dort gelistet.

Das Gesetz in North Carolina soll darüber hinaus gehen: In dem Online-Pranger sollen auch Straftaten erfasst werden, die nicht mit direkter körperlicher Gewalt begangen wurden wie etwa die Veranstaltung von Hahnenkämpfen, Tiertransporten in nicht artgerechten Boxen oder der Einsatz ungeeigneter Hundeleinen und -halsbänder.

Frau ließ Pferde verhungern

Wie „ABC“ berichtet, gab es im vergangenen Jahr mehr als 100 Gerichtsverfahren in North Carolina, bei denen die Kriterien für die Aufnahme in das Online-Register erfüllt gewesen wären. Unter anderem den Fall einer Frau aus dem Ort Cary, die zehn ihr zur Obhut überlassene Pferde auf ihrer Farm hat verhungern lassen. Sie war dem Anschein nach nicht mehr in der Lage, für das Futter aufzukommen.

Tierärztin Jennifer Federico hat bei ihrer Arbeit schon einige misshandelte Tiere erlebt. „Es ist herzzerreißend“, so Federico zu „ABC“. „Es gibt Hilfe, Orte wie unser Tierheim, zu denen Sie Ihr Tier bringen können. Wenn Sie sich nicht mehr um sie kümmern können, nehmen wir sie auf“, so die Tierfreundin.

Weitere US-Bundesstaaten haben bereits angekündigt, ähnliche Gesetzesvorschläge einbringen zu wollen.

Von RND/mat

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