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Panorama Todkranker Fußballstar: Rührende Geburtstagsüberraschung für seine Tochter (7)
Nachrichten Panorama Todkranker Fußballstar: Rührende Geburtstagsüberraschung für seine Tochter (7)
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11:06 20.06.2019
Der ehemalige Fußballprofi Fernando Ricksen. Quelle: picture alliance / empics
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Airdrie

Fernando Ricksen ist unheilbar krank, seine letzten Monate verbringt er in einem Hospiz. Dennoch ließ es sich der 42-Jährige nicht nehmen, seiner kleinen Tochter Isabella eine große Geburtstagsüberraschung zu machen. Der an amyotrophe Lateralsklerose (ALS) erkrankte ehemalige Fußballer schmückte sein Hospizzimmer mit Luftballons und Einhorn-Dekoration, um der Siebenjährigen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Den fröhlichen Moment postete seine Frau Veronika auf Instagram und schrieb dazu: „Bester Papa überhaupt, beste Überraschung für unser kleines Mädchen. Vielen Dank, dass du sie glücklich gemacht hast!“ Ihre Freude und Liebe drückte sie mit Herz-Emojis aus.

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Fernando Ricksen wurde 2013 mit amyotropher Lateralsklerose diagnostiziert

2013 war das wohl erschütterndste Jahr für den Mittelfeldspieler, der unter anderem für die Glasgow Rangers aktiv war und zwölf Länderspiele für die Niederlande bestritt. Bei ihm wurde die unheilbare Krankheit diagnostiziert, er musste seine Karriere beenden. Die damalige Lebensprognose betrug nur 18 Monate. Seit 2018 ist der ehemalige Profi-Sportler auf einen Rollstuhl angewiesen. Am 28. Juni wird er seinen letzten öffentlichen Auftritt bei einer Spendenaktion haben, wie er kürzlich bekannt gab.

Amyotrophe Lateralsklerose: Unheilbare Erkrankung des Nervensystems

Bei der Krankheit ALS werden die Nervenzellen geschädigt, die für die Muskelbewegungen verantwortlich sind. Die Muskeln werden schwächer und sind irgendwann ganz gelähmt. Auch die Atemmuskulatur versagt. Durch die Lähmung der Muskulatur kann es zu Störungen beim Sprechen, Gehen und Schlucken kommen. Die Betroffenen verfügen jedoch weiterhin über ein intaktes Bewusstsein.

Fernando Ricksen nutzte seine Bekanntheit, um in den vergangenen Jahren Spenden für andere an ALS-erkrankte Patienten, berichtet der englische „Mirror“.

Von RND/cw