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Panorama Schweres Erdbeben an der irakischen Grenze
Nachrichten Panorama Schweres Erdbeben an der irakischen Grenze
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21:51 12.11.2017
Das Epizentrum lag südlich der Stadt Sulaimaniyya. Quelle: Usgs
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Sulaimaniyya

An der Grenze zwischen dem Iran und dem Irak wurde am Sonntag gegen 21.30 Uhr Ortszeit ein schweres Erdbeben gemessen. Laut dem US-amerikanischen Institut für Geologie (USGD) erreichte das Beben eine Stärke von 7,2 auf der Richterskala. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sollen die Erschütterung auch noch Hunderte Kilometer im Umkreis zu spüren gewesen sein. Auch in meldeten Anwohner Folgen des Bebens.

Das Epizentrum lag südlich der Millionenstadt Sulaimaniyya im kurdischen Grenzgebiet in einer Bergregion in 34 Kilometern Tiefe. Acht Ortschaften in der Umgebung sollen laut des iranischen Staatsfernsehens (IRIB) beschädigt worden sein. Zwei Menschen seien in der Grenzstadt Ghassre Schirin ums Leben gekommen. Der Strom in der betroffenen Region fiel aus. Angaben über mögliche Todesopfer waren zunächst nicht bekannt.

Im mittleren Osten treffen vier tektonische Platten aufeinander. Die Arabische Platte bewegt sich rund zwei Zentimeter pro Jahr Richtung Norden. Die Region wird immer wieder von Erdbeben erschüttert. Im Jahr 2003 starben bei einem Erdbeben im iranischen Bam mehr als 26.000 Menschen.

Von RND/mkr

12.11.2017