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Panorama Schülerin soll Kekse mit der Asche ihres Großvaters gebacken haben
Nachrichten Panorama Schülerin soll Kekse mit der Asche ihres Großvaters gebacken haben
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10:10 18.10.2018
Eine Schülerin in den USA soll Kekse mit der Asche ihres verstorbenen Großvaters gebacken haben.
Eine Schülerin in den USA soll Kekse mit der Asche ihres verstorbenen Großvaters gebacken haben. Quelle: picture alliance / ZUMAPRESS.com
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Davis

War es ein verfrühter und geschmackloser Scherz zu Halloween? In den USA soll eine Jugendliche Kekse aus der Asche ihres verstorbenen Großvaters gebacken und an ihre Mitschüler verteilt haben. Wie die „Los Angeles Times“ mit Verweis auf die örtliche Polizei berichtet, sollen mindestens neun Schüler von den Keksen mit der makaberen Zutat gegessen haben.

Laut Ermittler wussten einige der Schüler von der besonderen Zutat in den Keksen, andere waren ahnungslos, wie der Sender „NBC Bay Area“ berichtet. „Sie hat mir gesagt, dass es eine spezielle Zutat im Keks gibt. Ich dachte, dass sie Drogen oder so etwas reingemischt hat“, sagte Andy Knox zu „NBC“. Doch seine Mitschülerin habe daraufhin nur gelacht und gesagt, dass der Keks die Asche ihres Großvaters enthielte.

„Ich habe es zwischen den Zähnen knirschen gefühlt“

„Ich war irgendwie entsetzt“, sagte er. Trotzdem habe er einen Bissen probiert. „Wenn du jemals Sand als Kind gegessen hast, weißt du, wie es sich anfühlt. Du fühlst es irgendwie zwischen deinen Zähnen knirschen“, sagte er.

Der Leiter der Polizeistation von Davis, Paul Doroshov, erklärte dem Sender „NBC“, er habe noch nie mit einem solchen Fall zu tun gehabt, der Fall sei verrückt. „Dieser Fall ist so unkonventionell, dass es weitere Ermittlungen braucht“, so Doroshov. Bisher seien die Aussagen der Schüler der einzige Hinweis auf die menschliche Asche in den Keksen. Das Gebäck selbst sei noch nicht hinreichend überprüft worden.

Der Schulleiter der „Da Vinci Charter Academy High School“, Tyler Millsap, erklärte, für die Schüler bestehe keine Gesundheitsgefahr. „Ich kann sagen, dass diejenigen, die involviert waren, reumütig sind und dies nun eine persönliche Familienangelegenheit ist und wir die Privatsphäre der beteiligten Familien respektieren wollen.“

Von RND/mat