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Panorama Rekordverdächtige Hitze im Osten – Juni viel zu warm und zu trocken
Nachrichten Panorama Rekordverdächtige Hitze im Osten – Juni viel zu warm und zu trocken
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20:18 28.06.2019
Am Wochenende ist Abkühlung nötig. Quelle: www.imago-images.de
Offenbach

Die brütende Hitze bleibt Deutschland auch auf der Zielgeraden eines extremen Juni erhalten: Bis zu 39 Grad kann es am Wochenende in Ostdeutschland heiß werden - damit sind nach Einschätzung des Deutschen Wetterdiensts (DWD) erneut rekordverdächtige Werte möglich.

Im brandenburgischen Coschen und im sächsischen Bad Muskau war mit 38,6 Grad bereits am Mittwoch der bisherige deutsche Hitzerekord für Juni geknackt worden. Der Monat war laut vorläufiger DWD-Bilanz vom Freitag der wärmste und sonnigste seit Messbeginn.

Höchsten Temperaturen seit der Aufzeichnung im Jahr 1881

Mit einem Temperaturschnitt von 19,8 Grad war es 4,4 Grad wärmer als es der Vergleich mit der Referenzperiode von 1961 bis 1990 vorsieht, wie der DWD in Offenbach mitteilte. Es handelt sich um den höchsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881 in Deutschland gemessenen Wert. Die Sonne schien im Schnitt 300 Stunden lang und übertraf ihr Soll um 50 Prozent. Damit ließ sie den bisherigen Monatsrekord von 1976 hinter sich.

„Schon wieder neue Höchstwerte! Allmählich verschlägt es mir die Sprache angesichts dieser inzwischen in Serie auftretenden Klimarekorde“, erklärte DWD-Sprecher Uwe Kirsche. Bis einschließlich April waren dem Wetterdienst zufolge 13 Monate infolge zu warm gewesen, nur der Mai war zu kühl und zu nass. Im Juni herrschte nun erneut Regenmangel, erklärte der DWD. Es wurden nur 64 Prozent des Solls an Niederschlag erreicht.

Am Samstag werden die höchsten Temperaturen im Südwesten erwartet

Auch am Wochenende bleibt es angesichts erhöhter UV-Werte vor allem in der Mitte und im Süden Deutschlands wichtig, viel zu trinken und unnötige Anstrengungen zu vermeiden. Auch Sonnenmilch mit hohem Schutzfaktor sollte im Freibad oder auf Ausflügen nicht fehlen.

Die regionale Hitzebelastung wandert: Am Samstag werden die höchsten Werte im Südwesten erwartet. Abkühlung ist am ehesten an der Nordseeküste möglich - dort bleibt es mit 20 Grad vergleichsweise kühl, erklärten die DWD-Meteorologen. Ansonsten sind bei überwiegend wolkenlosem Himmel und viel Sonne Höchstwerte zwischen 29 und 36 Grad zu erwarten.

Am Sonntag wird es nur im Nordwesten nicht ganz so heiß

Am Sonntag wird es nur im Nordwesten mit 25 bis 31 Grad nicht ganz so heiß. Feuchte und schwüle Luft bringt zudem eher unangenehme Hitze. Gerade in den Ballungszentren West- und Südwestdeutschlands sind sogenannte Tropennächte möglich, in denen die Temperaturen nachts nicht unter 20 Grad sinken.

Darum machen Wetter-Apps unterschiedliche Vorhersagen

Von RND/dpa

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