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Panorama Rebeccas Mutter über Schwiegersohn: „Es gab nie begründete Zweifel an seiner Unschuld“
Nachrichten Panorama Rebeccas Mutter über Schwiegersohn: „Es gab nie begründete Zweifel an seiner Unschuld“
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11:52 04.04.2019
Seit dem 18. Februar wurde Rebecca (15) nicht mehr gesehen. Quelle: Polizei Berlin/dpa
Berlin

„Das Verhältnis zu unserem Schwiegersohn ist nach wie vor ungetrübt. Es gab bisher nie begründete Zweifel an seiner Unschuld.“ Das sagt die Mutter der seit mehr als sechs Wochen vermissten Rebecca (15) aus Berlin dem Fernsehsender RTL. Rebecca hatte im Haus ihrer älteren Schwester übernachtet, als sie verschwand. Ihr Schwager Florian R. (27) gilt seither als Tatverdächtiger.

Die Berliner Morgenpost hatte berichtet, Rebeccas Vater habe nach der zweiten Freilassung seines Schwiegersohnes am 22. März tagelang nichts von ihm gehört. Die Mutter sagte nun aber gegenüber RTL, der 27-Jährige halte sich im familiären Umfeld auf und versuche, die Zeit der Untersuchungshaft zu verarbeiten.

Eltern glauben an Rückkehr ihrer Tochter

Obwohl die Polizei seit Wochen davon ausgeht, dass die 15-jährige Schülerin das Haus ihrer Schwester am 18. Februar nicht lebend verlassen hat, glauben die Eltern an ihre Rückkehr. „Wir haben Hoffnung, dass Rebecca noch lebt. Anders geht es ja nicht weiter“, sagte der Vater der Bild.

Die Polizei durchkämmt ein Waldstück in Brandenburg auf der Suche nach Rebeccas Leiche. Quelle: Patrick Pleul/dpa/ZB

Kurzzeitig habe er Zweifel an der Unschuld seines Schwiegersohns gehabt, die Mordkommission habe ihm da etwas einreden wollen, gibt er an. „Wir haben mit Florian seit seiner Freilassung gesprochen, auch nachgebohrt, was an dem Tag von Rebeccas Verschwinden passiert ist. Aber er darf nichts sagen, seine Anwältin hat ihm das verboten“, sagte er weiter.

Schwager ist nach wie vor tatverdächtig

Florian R. gilt trotz seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft als tatverdächtig. Am Tag und Folgetag von Rebeccas Verschwinden fuhr er zweimal mit dem Familienauto Richtung Frankfurt/Oder. Die Fahrten konnte er bislang nicht erklären. Rebeccas Vater geht von Drogengeschäften aus, die Polizei hält das allerdings für eine Schutzbehauptung.

Die Polizei sucht seit Wochen nach dem Mädchen, ging mehr als 2000 Hinweisen nach. Polizei-Taucher durchsuchten einen See, Waldstücke wurden durchgekämmt. Haare von Rebecca wurden im Kofferraum des Familienautos gefunden, weitere konkrete Spuren gibt es bisher aber nicht.

Von RND/msk

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