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Panorama „Polizistinnen in Tränen“: Reaktionen auf Messerattacke
Nachrichten Panorama „Polizistinnen in Tränen“: Reaktionen auf Messerattacke
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16:44 03.10.2019
Bewaffnete Polizisten und Soldaten patrouillieren, nachdem sich in der Pariser Polizeipräfektur eine Messerattacke ereignet hat. Quelle: Kamil Zihnioglu/AP/dpa
Paris

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo teilte am Donnerstag via Twitter mit, es handele sich um eine „fürchterliche Attacke“. Die Polizei selbst äußerte sich zunächst nicht. Ein Zeuge, der im Hof der Präfektur war, schildert die Attacke so:Ich habe einen Schuss gehört, ich glaube es war gegen 12.30 Uhr. Um mich herum gab es nur Polizisten. Sie zogen sofort ihre Waffe aus den Halftern.“

Paris: Polizisten bei Messerangriff getötet

Und weiter: „Ich war sehr überrascht, diese Schüsse zu hören, weil wir uns nicht vorstellen konnten, dass so etwas passieren kann. Ich dachte zuerst an einen Selbstmord, weil es davon im Moment viele gibt. Und ein paar Momente später sah ich Polizistinnen in Tränen. Ich dachte, es muss ernst sein. Die Polizei war in Panik, lief überall hin. Viele Menschen weinten.“

Staatspräsident Emmanuel Macron besucht Tatort

Der Zeuge sah auch den französischen Innenminister Christophe Castaner am Tatort: „Ich blieb eine halbe Stunde, bevor ich evakuiert wurde. Der Préfet kam sofort. Ich habe auch den Innenminister gesehen, er war extrem blass.“ Der Pariser Rat stellte bis auf Weiteres seine Arbeit ein. Der erste Stellvertreter von Anne Hidalgo, Emmanuel Grégoire, drückt im Namen aller gewählten Pariser „unsere Freundschaft und unsere Zuneigung zum Polizeipräsidium, allen Opfern und ihren Familien“ aus. „Wir sind an ihrer Seite“, fuhr der Gewählte fort und betonte, dass ein „feierlicher Tribut“ später an den Rat von Paris zurücküberwiesen wird. Auch Staatspräsident Emmanuel Macron besuchte den Tatort.

RND/dpa/kiel

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