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Panorama Neues Brunnen-Drama: Mann (45) fällt mit Hund in Bohrloch und stirbt
Nachrichten Panorama Neues Brunnen-Drama: Mann (45) fällt mit Hund in Bohrloch und stirbt
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18:12 28.01.2019
Erst vor zwei Tagen wurde der zweijährige Julen tot aus einem illegalen Bohrloch geborgen (Bild), nun wurde wieder eine Leiche in so einem Brunnenschacht gefunden. Quelle: Daniel Pérez/dpa
Villanueva del Trabuco

Dass illegal gebohrte Brunnenschächte ein großes Problem sind, zeigt sich nur zwei Tage nach der Bergung des toten Julen (2) auf tragische Weise: Erneut soll ein Mensch in einen Brunnenschacht gefallen und dort tot mit seinem Hund aufgefunden worden sein, berichtet die spanische Webseite „Málaga hoy“.

Demnach soll ein 45-Jähriger am Montagmorgen tot in einem Schacht bei Villanueva del Trabuco aufgefunden worden sein – rund 65 Kilometer nordöstlich von Málaga und auch nicht weit von Julens Unglücksort Totalán. Der Mann soll abends mit seinem Hund Gassi gegangen sein – weil er nicht zurückkam, hatten Angehörige laut „Málaga hoy“ den Notruf alarmiert.

Zweites Brunnen-Unglück in kurzer Zeit in Spanien

Anders als im Fall Julen soll der Brunnenschacht, in dem die Leiche des 45-Jährigen gefunden wurde, durch einen hüfthohen Betonrand gesichert gewesen sein. Nach Angaben der Familie habe der Mann sich gut in der Gegend ausgekannt. Möglich sei, dass erst der Hund in den Schacht gefallen sei und der Besitzer hinabgestürzt sei, weil er den Hund retten wollte. Das Tier wurde ebenfalls tot am Boden des Brunnens gefunden.

Doch warum gibt es in Spanien überhaupt so viele illegale Bohrlöcher? Der Frage geht bereits seit dem Fall Julen unter anderem die Justiz nach. Spanische Medien gehen davon aus, dass das Loch, in das Julen fiel, nur eines von vielen illegalen gebohrten Löchern sein könnte, mit denen Bauern versuchen, dem Klimawandel zu trotzen: Weil es in Spanien zu wenig regnet, lassen sie der Zeitung „El Mundo“ zufolge in Nacht- und Nebelaktionen Löcher bohren, die oft unzureichend gesichert sind. Im Volksmund heißen diese Bohrungen deshalb „Mondscheinlöcher“.

Warum gibt es so viele illegale Bohrlöcher?

Die Umweltschützer von Greenpeace schätzt deren Zahl auf mehr als eine Million, „El Mundo“ geht davon, dass es noch viel mehr sind. Ein erfahrener Bohrer dieser illegalen Brunnen hat „El Mundo“ berichtet, dass er 2000 bis 4000 Euro pro Bohrung kassiert. Eigentlich würden die Besitzer die Löcher mit schweren Steinen schließen, um Unglücke zu verhindern. Doch oft geschehe das nur notdürftig.

Von RND/hsc

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