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Panorama Modetrends 2019: Der Sommer wird bunt
Nachrichten Panorama Modetrends 2019: Der Sommer wird bunt
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11:52 03.03.2019
Farbenfroh, bunt gemustert oder transparent – im Modesommer 2019 ist alles erlaubt. Quelle: Michel Euler/AP
Hannover

Der Mode-Sommer wird bunt. Die gute Nachricht für alle, die sich an Modetrends orientieren wollen: Es gibt sehr viele unterschiedliche, da könnte für jeden etwas dabei sein. Das sind sechs der wichtigsten Modetrends 2019 im Überblick.

1. Radlerhosen

Model Rebecca Mir in Radlerhosen bei der Riani-Show auf der Fashion Week Berlin. Quelle: Matthias Nareyek/Getty

Kaum zu glauben, aber nachdem US-Influencerin Kim Kardashian mit voller Überzeugung die Radlerhose salonfähig machte und sie sogar auf roten Teppichen trug, ist die knielange Hose aus dem Radsport wieder voll da. Auch auf Laufstegen von New York bis Mailand kam sie jüngst zum Einsatz. Kombiniert mit Oversized-Blazern (von Chanel), derben Kapuzenpullis oder floralen Schluppenblusen (von Vivetta) scheint die Radlerhose tatsächlich sehr vielseitig einsetzbar.

Trotzdem rät die Münchner Stylistin Cristina Morcego zur Vorsicht: „Das ist natürlich hübsch für junge Mädchen mit guter Figur. Alle anderen müssen aufpassen, wie sie die Radlerhose kombinieren. Für den Sommer lässt sie sich mit Sandalen lässig interpretieren oder mit Pumps aufwerten. Das hat so was von: Ich komme aus dem Gym, kann aber trotzdem total schick aussehen.“

2. Batik

Batik ist wieder da: Model Kaia Gerber auf der New York Fashion Week. Quelle: Dimitrios Kambouris/Getty

Sobald die Temperaturen es zulassen, werden Batik-Looks als Blickfang zum Einsatz kommen. Wer noch ein altes Shirt im Schrank hat, kann es voller Freude wieder ausgraben. Kunterbunt ist absolut angesagt, sogar Neonfarben liegen im Trend. Wer mitmischen will, aber reduzierte Varianten bevorzugt, kann sich auf elegante Neuauflagen mit dezenten Farbverläufen einstellen.

Außerdem haben die Designer neben klassischer Baumwolle mit unterschiedlichen Materialien wie Seide oder Denim gespielt. Das Label MSGM hat fürs Frühjahr knallige Batik-Cardigans entworfen, Williams hat Tennissocken eingefärbt und Prada den eleganten Glockenrock mit Batik-Muster versehen und zu einem spannenden Mix aus „Hippie trifft Businesslady“ gemacht.

3. Anzüge

Streng oder leger, minimalistisch oder extravagant: Anzüge sind 2019 so vielseitig wie nie. Quelle: ZUMA Wire

Die neuen Anzüge sind alles andere als steif. Dass die aktuellen Modelle nicht allein auf den Einsatz als Businessmode beschränkt sind, liegt auch an der großen Farbauswahl, in der sie zurzeit angeboten werden. Auch deshalb spricht die Branche bereits von „Power Suits“.

In der Saison Frühjahr/Sommer 2019 müssen Anzüge entweder perfekt passen und minimalistisch sein, oder sie werden bewusst zu groß getragen. Leger kombiniert ist ein Anzug also sehr gut als Tagesoutfit tauglich, am Abend bekommt der Zweiteiler durch ein hochgeschlossenes Hemd einen extravaganten Dreh.

4. Häkeltops und -kleider

Klassisches Kunsthandwerk, das nicht nur am Strand funktioniert: Häkelspitze bei Oscar de la Renta. Quelle: Bebeto Matthews/AP

Klassisches Kunsthandwerk ist zurzeit gefragt. Chloé oder Oscar de la Renta haben Maxihäkelkleider entworfen, die Lust auf Sommer, Sonne und Strand machen. Es ist allerdings ein schmaler Grat zwischen modernem Look mit folkloristischen Details zum Bieder-Look, der an wellige Zierdeckchen auf alten Couchtischen erinnert.

Als Kleid oder Mantel funktioniert Häkel wahrlich am besten am Strand oder auf Festivals. Einen urbanen Dreh bekommt ein Häkeltop für Stylistin Cristina Morcego über einem schlicht geschnittenen T-Shirt getragen: „Das gibt ein bisschen Spiel und Textur. Vielmehr macht es nicht, weil Häkel nicht funktional ist. Häkel will nur schön sein.“

5. Fransen, Federn, Transparenz

Cecilia Boey im Fransenoutfit bei der Longchamp-Show. Quelle: Dimitrios Kambouris/Getty Images for Longchamp

Egal ob Jacken, Blusen, Taschen oder Schals – Fransen können in dieser Saison fast überall modisch anknüpfen. Sie schaffen Bewegung, geben harten Lederoutfits Leichtigkeit und Schwung. Fransen sind raffiniert. Und die Designer setzen sie so vielfältig in Szene wie nie.

Mit dem altbekannten Bohème-Look hat das nichts mehr zu tun. Longchamps Fransenkleider etwa machen aus einem Cowgirl eine Amazone. Balmains Lederröcke mit knieumspielenden Fringes würden auch Wonder Woman gefallen: Sie sind mutig und elegant zugleich. Es gibt Fransen aus Jersey, aus Strick, aus Seide und aus Leder. Fransen sind in dieser Saison Alleskönner.

Auch Federn sind zurzeit ein beliebtes Accessoire. Stylistin Cristina Morcego bevorzugt sie sparsam platziert – den Vögeln zuliebe, die ihr Daunenkleid dafür lassen müssen. Sehr hübsch kommen Federn als Ohrringe zur Geltung, als Haarschmuck oder Brosche. Übrigens: Es gibt täuschend echte Kunstfedern aus Seide.

6. Muster-Mania

Wilde Mustermixe, Streifen und florale Prints bleiben angesagt: Ein Outfit von Etro. Quelle: Photoshot/dpa

Eine Offenbarung auch für kurvige Frauen: Streifen, die nicht mehr quer daherkommen, und optisch breiter machen. Nein! Vielmehr gibt es jetzt zahlreiche Kleider, Mäntel und Röcke mit Längsstreifen, die toll aussehen und den Körper optisch strecken.

Was an Mustern in der kommenden Saison bleiben wird, sind florale Prints. Sie erblühen in allen Varianten: lieblich, dramatisch, plakativ. Mutige können Blumenmuster gern auch miteinander kombinieren. Denn wilde Mustermixe sind gefragt. Eine schöne Möglichkeit ist für Stylistin Cristina Morcego eine Kombination aus gepunktetem Kleid und gestreiftem Blazer. Sind die Muster sehr ähnlich, sollten sie zumindest in der gleichen Farbwelt bleiben.

Von Andrea Mayer-Halm

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