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Panorama Mann verklagt McDonald’s wegen lebender Maus im Milchshake
Nachrichten Panorama Mann verklagt McDonald’s wegen lebender Maus im Milchshake
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09:46 07.02.2019
Ein Werbeschild der Restaurantkette McDonald's. Quelle: Tobias Hase/dpa
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Akron

Der Schoko-Milchshake kam angeblich mit Fleischeinlage. Das behauptet zumindest ein Kunde von McDonald’s in Ohio vor Gericht. Der Mann verklagt den Fast-Food-Riesen auf mindestens 100.000 Dollar Schmerzensgeld, weil er eine lebendige Maus in seinem Getränk gefunden haben will.

Der Bauarbeiter und ein Freund waren in Akron durch den Drive-In gefahren und hatten sich zu ihren Burgern auch zwei Schokoladenmilchshakes bestellt. Laut Gerichtsakten wunderte sich der Kläger schon während der Fahrt immer wieder, „warum mein Strohhalm immer wieder verstopft war“. Zuhause angekommen, öffnete der 43-Jährige den Deckel. Im Rest des Schokodrinks zappelte ein kleine Maus. Er rief seine Freundin, die vom Becher mit Maus ein Foto machte. „Danach ist mir schlecht geworden und ich habe mich den ganzen restlichen Tag übergeben müssen.“

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McDonald’s weist die Vorwürfe zurück

McDonald’s nennt die Vorwürfe „völlig an den Haaren herbeigezogen.“ Laut des Konzerns hat der Kläger die Maus entweder selbst in den Becher getan oder sie war im Wagen in den Becher geklettert. Doch das dementiert die Anwältin des Klägers vehement: „Dazu war die Zeit zu kurz und der Deckel noch drauf. McDonald’s will sich nur aus der Affäre ziehen.“

Der McDonald’s-Kunde verlangt jetzt eine Entschädigung für seine davongetragenen „körperlichen und seelischen Schäden“, die er durch die Maus-Affäre davongetragen haben will.

Von RND/sin

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