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Panorama Armbrust-Tote in Passau sollen in Ritterverein gewesen sein
Nachrichten Panorama Armbrust-Tote in Passau sollen in Ritterverein gewesen sein
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08:15 14.05.2019
In der Wohnung einer der Toten in Wittingen wurden ebenfalls zwei Frauenleichen gefunden. Quelle: Christophe Gateau/dpa
Wittingen/Passau

Der mysteriöse Tod von fünf Menschen in Passau und Wittingen beschäftigt die Ermittler weiter. Laut Informationen der „Bild“ waren die drei Toten, die am Samstag in Passau gefunden wurden, Mitglieder in einem internationalen Ritterverein. Das soll die Staatsanwaltschaft der Zeitung bestätigt haben.

Die „Bild“ berichtet zudem, dass die Gruppe auf dem Rückweg aus Österreich gewesen sei, wo sie auch. drei Armbrüste gekauft haben soll. Zwei der Toten stammten aus Rheinland-Pfalz, eine Frau aus Niedersachsen. Laut Polizei wurden der 53-jähriger Mann und die 33-jährige Frau aus Rheinland-Pfalz Hand in Hand auf einem Bett gefunden.

In einer Pension in Bayern sind am Wochenende drei Menschen tot aufgefunden worden. In ihren Körpern steckten die Pfeile einer Armbrust. Auch in einer Wohnung in Niedersachsen stießen Ermittler auf zwei Leichen.

Unklarheiten über Abschiedsbriefe

Laut „Passauer Neuen Presse“ steckten in ihrer Brust und ihrem Kopf mehrere Pfeile. Die 30-jährige Frau aus Niedersachsen habe mit einem Pfeil in der Brust in einer Blutlache auf dem Boden gelegen. Die Polizei geht davon aus, dass sich die drei selbst töteten. Zwei Waffen lagen auf dem Bett, eine weitere Armbrust fand die Polizist in einer Tasche, das teilten die Beamten am Montag mit.

Laut „Bild“ fand die Polizei zwei Testamente neben den Leichen auf dem Bett. Die Nachrichtenagentur dpa hingegen berichtet mit Verweis auf den Passauer Oberstaatsanwalt Walter Feiler, dass weder Abschiedsbriefe noch Reisegepäck gefunden worden seien.

In der Wohnung der 30-jährigen Wittingerin in Niedersachsen wurden ebenfalls zwei weibliche Leichen gefunden. „Bild“ berichtet, es handele sich bei einer Frau um die 35-jährige Lebensgefährtin der 30-Jährigen, die „Allgemeine Zeitung“ spricht von der Schwester. Thomas Reuter von der Polizei Gifhorn sagte der „Passauer Neuen Presse“, dass bei den beiden Toten keine Armbrust gefunden wurde, von einer Selbsttötung sei nicht auszugehen.

Nach Armbrustfall:
Wer darf in Deutschland welche Waffen mit sich führen?

Wittingerin soll als Lehrerin gearbeitet haben

Inwiefern der Tod in Bayern und der in Niedersachsen zusammenhängen, ist noch unklar. Die Leichen wurden am Montag gefunden, als die Polizisten die Angehörigen vom Tod der Frau in Passau informieren wollten.

Nach Angaben der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ arbeitete die 30-jährige Wittingerin als Lehrerin. Eine Anwohnerin, deren Enkel durch die Frau unterrichtet wurden, sagte demnach: „Sie war schon etwas komisch.“ Sie sei unnahbar gewesen, habe nie gegrüßt und sei stets schwarz gekleidet gewesen.

Die drei Menschen, die in Passau tot gefunden wurden, hatten am Freitagabend in der Pension eingecheckt und das Drei-Bett-Zimmer für drei Nächte bezahlt. In welchem Verhältnis sie zueinander standen, ist noch unklar. Eine Obduktion wurde angeordnet, Ergebnisse werden am Dienstagmittag erwartet.

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Von RND/msk

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