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Panorama Kostenlos in den Club? Disco lässt Youtube-Star eiskalt abblitzen
Nachrichten Panorama Kostenlos in den Club? Disco lässt Youtube-Star eiskalt abblitzen
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17:59 13.04.2019
YouTuber Luca Scharpenberg aka Concrafter. Quelle: picture alliance / BREUEL-BILD
Düsseldorf

Luca Scharpenberg (23) ist unter dem Pseudonym „Concrafter“ ein Star bei YouTube, hat 3,7 Millionen Abonnenten und kann sich eigenen Angaben zufolge auch auf der Straße vor Fotowünschen kaum retten. Eines seiner neuesten Videos bringt Scharpenberg jetzt allerdings reichlich Häme ein.

Internet-Stars nutzen ihre enorme Reichweite in der jungen Zielgruppe, um Produkte zu bewerben und sich dafür bezahlen zu lassen – da macht auch der YouTuber aus Bielefeld keine Ausnahme. Wie das im Fall eines Disco-Besuchs in der Regel abläuft, erklärt Scharpenberg zu Beginn des neuen Videos: Die Clubs lassen ihn und seine Freunde umsonst rein, spendieren eine Flasche Alkohol und im Gegenzug verlinkt er die Location in seinen Instagram Storys – „eine Win-Win-Situation“, findet Scharpenberg. Ungefähr so hatte sich der YouTuber das auch im Fall einer Düsseldorfer Disco vorgestellt, die er vergangenes Wochenende besuchen wollte – dann kam allerdings alles anders.

„Die Sache ist, der Laden läuft auch ohne deine Post gut“

In dem Video veröffentlicht Scharpenberg private Chatnachrichten mit einem Verantwortlichen des Clubs: „Ich würde 3 Instagram Story Video Posts machen (die sehen 120.000 bis 200.000 Leute) und euch verlinken. Im Gegenzug würden wir Tisch + Flasche gutheißen“, schlägt der 23-Jährige vor. Das kommt bei seinem Chatpartner allerdings nicht sonderlich gut an, nach kurzem hin und her schreibt ihm der Club zurück: „Die Sache ist, der Laden läuft auch ohne deine Post gut.“ Für den YouTube-Star eine Unverschämtheit: „Das ist Arroganz auf so hohem Level“, sagt der 23-Jährige in seinem Video.

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In der nächsten Nachricht wird die Disco noch deutlicher: „Du verdienst doch nicht schlecht, meinst du nicht, dass du 150 Euro auf der Tasche hast?“ Scharpenberg findet das völlig daneben, schimpft bei YouTube: „Das ist einfach nur arrogant und frech!“

„Dieses ganze Video ist einfach eine Unverschämtheit

Viele Betrachter des Videos sind allerdings anderer Meinung – und ergreifen Partei für die Disco, die ihn so eiskalt hat abblitzen lassen: „Der Clubbesitzer hat definitiv alles richtig gemacht. Einfach krass, wie lächerlich du bist. Alles geschenkt haben wollen für Reichweite“, lautet einer von vielen negativen Kommentaren unter dem Video. Ein anderer Nutzer schreibt: „Dieses ganze Video ist einfach eine Unverschämtheit. Nur weil du auf irgendwelchen Plattformen Millionen von Teenagern hast, die dir folgen, fühlst du dich direkt wie ein Gott, auf dessen Reichweite jeder angewiesen ist?“

Angesichts der vielen negativen Reaktionen stellte Scharpenberg später klar: „Ich habe im Video gesagt, dass es mir lediglich um die Nachrichten des Club-Inhabers geht... nicht um eine nicht-erbrachte materielle Leistung mir gegenüber.“ Und kündigt an, beleidigend werdende User zu blockieren und zu melden.

Auch wenn’s mit den Freigetränken im Club nicht geklappt hat, mediale Aufmerksamkeit hat „Concrafter“ mit seinem Video erreicht: Der 13-minütige Clip wurde bereits fast 450.000 Mal aufgerufen.

Von RND/seb

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