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Panorama Zu gefährlich: Hannover will Waschbecken aus Klassenräumen verbannen
Nachrichten Panorama Zu gefährlich: Hannover will Waschbecken aus Klassenräumen verbannen
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11:39 22.02.2019
Aus Hannovers Klassenräumen sollen nach und nach die Waschbecken verschwinden. Quelle: Villegas
Hannover

Aus den Klassenzimmern an Hannovers weiterführenden Schulen sollen die Waschbecken verschwinden. Die Stadt Hannover sieht in ihnen ein Gesundheitsrisiko – deshalb müssen Schüler und Lehrer an Gymnasien, Gesamt-, Real- und Oberschulen vielleicht bald Wassersprays einsetzen, um zum Beispiel eine Tafel zu wischen.

Wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtet, begründet die Verwaltung ihren Plan mit der Umstellung der Tafeln von Kreide auf Whiteboard. Waschtische in Klassenräumen wiesen in der Regel einen nur sehr geringen Wasserverbrauch auf, sodass die Gefahr von Keimen in den Anschlüssen steige. Anders als klassische Kreidetafeln müssten die elektronischen Whiteboards nicht täglich nass gewischt werden.

Stadt Hannover: Gefahr durch Wasserschlachten

Die Stadt Hannover argumentiert zudem, dass Waschbecken in Klassenräumen an weiterführenden Schulen auch ein Sicherheitsrisiko seien, heißt es in dem Bericht weiter. Bei Wasserschlachten könnten Kinder ausrutschen und sich verletzen.

Auch den Kostenaspekt lässt die Verwaltung nicht unerwähnt: Mit mindestens 4000 Euro schlage ein Waschbecken zu Buche, hinzu kämen Kosten für die Wartung. An den Grundschulen sollen die Waschbecken nach dem Willen der Verwaltung dagegen erhalten bleiben.

Elternvertreter haben sich bereits gegen das Ansinnen der Stadt Hannover ausgesprochen und fordern, Klassenräume weiter mit Waschbecken auszustatten. Diese seien auch sinnvoll, um die Ausbreitung von Grippe oder ansteckenden Krankheiten in Schulen zu vermeiden. Im Sommer seien Waschbecken zudem eine kostengünstige Alternative, um sich zu erfrischen.

Am Donnerstag will der Rat der Stadt Hannover über den Plan der Verwaltung abstimmen.

Von RND/dö/frs

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