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Panorama Geisterfahrer: Drei Tote bei Frontalcrash
Nachrichten Panorama Geisterfahrer: Drei Tote bei Frontalcrash
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16:57 16.10.2016
Bei einem Unfall mit einem Geisterfahrer sind drei Menschen in Dortmund ums Leben gekommen. Quelle: dpa
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Witten

Ein 36-jähriger Geisterfahrer hat auf der Autobahn 43 nahe Dortmund zwei Menschen mit in den Tod gerissen. Zwei Autos krachten in der Nacht zu Sonntag an der Anschlussstelle Witten-Heven südlich von Bochum mit voller Wucht frontal ineinander, berichtete die Polizei.

„Die beiden 28 und 36 Jahre alten Fahrer und eine 24-jährige Frau, die in einem der Autos saß, wurden tödlich verletzt“, sagte ein Polizist.

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Unfallstelle bleibt bis in frühen Morgen gesperrt

Polizeiliche Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass der 36 Jahre alte Geisterfahrer psychisch krank gewesen und absichtlich in die falsche Richtung gefahren sein könnte, berichtete ein Polizeisprecher in Bochum. Eine Mordkommission ermittle wegen eines möglichen Tötungsdelikts.

Nach bisherigen Ermittlungen fuhr 36-Jährige zunächst ordnungsgemäß in Richtung Wuppertal. In einer Baustelle kurz hinter der Anschlussstelle Witten-Heven bremste er laut Zeugenaussagen plötzlich stark ab, wendete und fuhr in die falsche Richtung zurück.

Zunächst streifte sein Wagen ein entgegenkommendes Auto. Dabei wurde niemand verletzt, der 36-Jährige setzte seine Irrfahrt unbeeindruckt fort. Kurz darauf kam es zu dem Frontalzusammenstoß mit dem Auto des 28-Jährigen. Der Mann aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und der Geisterfahrer waren sofort tot. Die 24 Jahre alte Beifahrerin des 28-Jährigen konnte zunächst wiederbelebt werden, starb aber wenig später in einem Bochumer Krankenhaus.

Die Polizei war gegen 22.30 Uhr durch mehrere Notrufe über den Falschfahrer informiert worden. Kurz danach hätten Anrufer einen schweren Unfall bei Witten-Heven gemeldet. Die Rettungskräfte fuhren mit einem großen Aufgebot zur Unfallstelle. Die Feuerwehr musste alle Personen mit Rettungsscheren aus den Wracks schneiden. Die Autobahn war in Richtung Wuppertal bis 5.30 Uhr gesperrt.

Von RND/dpa

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