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Panorama Firma postet Bikinibild von Bewerberin als „Warnung“– Shitstorm folgt
Nachrichten Panorama Firma postet Bikinibild von Bewerberin als „Warnung“– Shitstorm folgt
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22:55 15.10.2019
Als „Warnung“ postete eine Marketingfirma aus Texas ein Bikinifoto der Bewerberin Emily Clow auf Instagram – die Aktion ging gehörig nach hinten los. Quelle: www.instagram.com/clowd_nine
Austin

Als Marketingfirma hätte man es wirklich besser wissen sollen. Ein Unternehmen namens Kickass Masterminds aus Texas musste nach einem Shitstorm seine Website und Social-Media-Accounts vom Netz nehmen. Der Grund: Mitarbeiter hatten eine Bewerberin für eine Praktikumsstelle auf Instagram sexistisch an den Pranger gestellt.

Emily Clow aus Austin hatte sich online beworben. Anstatt vom Unternehmen zu hören, teilte dieses ein Bikinifoto der Studentin in der firmeneigenen Instagram-Story. Als „Warnung“ für andere Bewerber schrieb Kickass Masterminds dazu: „Tipp an Bewerber: Teilt nie eure Social-Media-Profile mit einem potenziellen Arbeitgeber, wenn ihr so einen Inhalt darauf habt. Wir suchen nach jemand professionellem im Marketing – nicht nach einem Bikinimodel.“

„Ich wurde heute von einer Firma als Objekt missbraucht“

Clow ließ das nicht auf sich sitzen und machte den Fall bei Twitter publik: „Ich wurde heute von einer Firma als Objekt missbraucht, weil ich auf einem Foto einen Bikini trage. Sie sagten, das mache mich ‚unprofessionell‘. Die haben dann sogar einen Screenshot des Fotos in ihrer Insta-Story geteilt und mich öffentlich verunglimpft. Ich bin immer noch fassungslos, wie eine Firma so etwas tun kann.“

Viele Twitter-Nutzer stellten sich auf die Seite der 24-Jährigen und übten scharfe Kritik an Kickass Masterminds. Der Shitstorm blieb nicht folgenlos: Der Twitter-Account der Firma wurde ein paar Stunden später deaktiviert, das Instagram-Profil auf privat gestellt, und auch die Website ist nicht mehr erreichbar.

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RND/sin

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