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Panorama „Mommy ist letzte Nacht gestorben, okay?“
Nachrichten Panorama „Mommy ist letzte Nacht gestorben, okay?“
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12:51 19.10.2016
Brenden Bickerstaff-Clark erzählt seinem Sohn vom Tod der Mutter.  Quelle: Facebook
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 Diese Worte zerreißen einem Herz: „Mommy ist letzte Nacht gestorben, okay?“, sagt Brenden Bickerstaff-Clark zu seinem achtjährigen Sohn, der ihm an einem Tisch gegenübersitzt. Der Junge starrt ihn ungläubig an, fragt nur knapp: „Wie?“ Als der Vater ihn mit der brutalen Wahrheit „An Drogen“ konfrontiert, bricht der Junge weinend in den Armen seiner Großmutter zusammen.

Eine gefühlte Ewigkeit verharrt die Kamera auf dieser Szene, dem schluchzenden Kind und seinem Vater, der dem Jungen etwas unbeholfen die Hand hält, ehe er ihn schließlich auch in die Arme schließt.

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Das Video hat sich binnen weniger Tage im Netz verbreitet und wurde bereits über 35 Millionen Mal angeschaut. Es soll drogenabhängigen Eltern als Warnung dienen. Auf Facebook schreibt Bickerstaff-Clark, das sei einer der härtesten Momente seines Lebens gewesen. Er sei selbst seit 95 Tagen clean: „Mein Sohn hat seine Mutter durch Heroin verloren. Bitte lasst euch helfen, damit eure Kinder nicht leiden müssen“, appelliert er an Eltern in vergleichbarer Situation.

Die Reaktionen auf das Video sind gespalten: Einige User werfen dem Vater vor, sein Kind zu instrumentalisieren. Von der „Öffentlichkeitsgeilheit heutiger Generationen“ ist unter anderem die Rede. Ein anderer wiederum schreibt: „Wenn es nur ein Leben rettet, war es das wert.“

Von RND/caro