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Panorama Fabrik-Explosion: Warnung vor giftigem Rauch
Nachrichten Panorama Fabrik-Explosion: Warnung vor giftigem Rauch
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15:56 31.08.2017
Die Behörden rechnen mit dem Fund weiterer Toten, wenn das Hochwasser zurückgeht. Quelle: AP
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Houston

Texas kämpft weiter mit den Folgen des Sturms „Harvey“. Die Überschwemmungen verursachten in der Nähe von Houston am Donnerstagmorgen zwei Explosionen in einer Chemiefabrik des französischen Konzerns Arkema, wie die Betreiber mitteilten. Ein Polizist kam nach dem Einatmen des Rauchs ins Krankenhaus. Die in der Fabrik gelagerten Chemikalien drohten zu explodieren, nachdem die Stromversorgung für die Kühlung der Anlage wegen der Flut ausgefallen war. Anwohner im Umkreis von zwei Kilometern waren bereits am Mittwoch in Sicherheit gebracht worden. Die Behörden haben vor massiven Gesundheitsrisiken gewarnt. Der austretende Rauch sei „unglaublich gefährlich“, teilte der Chef der US-Katastrophenschutzbehörde Fema, Brock Long, am Donnerstag mit.

Obwohl „Harvey“ an Stärke verloren hat, kämpften die texanischen Städte Beaumont und Port Arthur weiter mit steigendem Wasser - hier fielen innerhalb von 24 Stunden 66 Zentimeter Regen pro Quadratmeter. Nach Angaben der Behörden brach in Beaumont die Wasserversorgung zusammen, nachdem die zentrale Pumpanlage dem Druck eines angeschwollenen Flusses nachgegeben hatte. Die Versorgung könne erst wieder hergestellt werden, wenn der Wasserpegel sinke. In Port Arthur musste die größte Ölraffinerie der USA geschlossen werden.

Von RND/dpa

31.08.2017