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Panorama Diplomatentochter sticht auf Freund ein, weil der ihre Fischstäbchen gegessen hat
Nachrichten Panorama Diplomatentochter sticht auf Freund ein, weil der ihre Fischstäbchen gegessen hat
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09:56 30.04.2019
Fischstäbchen sollen der Grund für einen Streit zwischen einem Paar in Bonn gewesen sein, der in einer Messerattacke endete. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Bonn

Eine 45-Jährige aus Bonn soll in der Nacht zum 13. November vermutlich aus „Futterneid“ ihren Lebensgefährten angegriffen haben, wie „Express“ und „Bonner Anzeiger“ zuerst berichteten. Nun wurde Anklage gegen die Frau erhoben, bestätigte eine Sprecherin des Amtsgerichts Bonn dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Die Frau hat demzufolge ihrem 32-jährigen Freund mit einem Steakmesser in den Oberkörper gestochen, weil der angeblich ihre Fischstäbchen aufgegessen hatte. Das soll zu einem Streit geführt haben, in dem der Mann seiner Freundin unter anderem vorgeworfen haben soll, eine „verwöhnte Diplomatentochter“ zu sein.

Bereits zuvor gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen dem Paar in Bonn

Es soll bereits vor dem Vorfall zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen dem Paar gekommen sein. An diesem Abend soll der Mann stark geblutet haben, nachdem die Frau ihn mit dem Messer angegriffen hatte. Ihr Freund habe die Polizei selbst nach dem Angriff alarmiert – er kam ins Krankenhaus, sie zunächst in Untersuchungshaft. Der Vorwurf lautete Tötungsvorsatz.

Anfang März soll die 45-Jährige dann wieder freigelassen worden sein. Eine erneute Vernehmung des Opfers habe den Tötungsvorsatz in Zweifel gezogen. Die Frau habe nach dem ersten Angriff nicht erneut zugestochen, obwohl sie die Chance dazu gehabt habe und auch gesehen habe, dass ihr Freund noch lebe. Deshalb wird sie nun doch nur wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Die Frau ist nicht vorbestraft und muss sich demnächst vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts verantworten.

32-Jähriger bestreitet, seine Freundin vor dem Messerangriff geschlagen zu haben

Die 45-Jährige erklärte den Ermittlungen zufolge, sie sei von ihrem Lebensgefährten bei dem Streit massiv tätlich angegriffen worden. Es sei nicht beim verbalen Streit geblieben, sondern er habe angefangen, auf sie einzuschlagen. Das bestreitet der 32-Jährige laut der Anklage.

Von RND/hsc

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