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16:32 26.07.2018
Fast drei Viertel der Deutschen sind „Heavy-Frühstücker“ Quelle: dpa
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Düsseldorf/Mainz

Das Frühstück sei für die meisten Deutschen unverzichtbar, und oft gehöre auch immer noch eine Zeitung dazu. Das ergab eine Studie, die das Marktforschungsinstitut Score Media Group am Donnerstag vorstellte.

Fast drei Viertel der Deutschen sind demnach „Heavy-Frühstücker“ (73 Prozent): Sie starten unter der Woche fast immer mit einer ersten Mahlzeit in den Tag. Jeder Vierte der regelmäßigen Frühstücker gab an, dass die morgendliche Zeitungslektüre dazugehöre. Mehr als die Hälfte der „Heavy-Frühstücker“ empfinde das Frühstück als wichtige Auszeit, bevor der Arbeitsalltag losgeht, erklärten die Verfasser der Studie.

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Nord-Süd-Gefälle und Frühstückshochburgen

Dabei gibt es offenbar regelrechte Frühstückshochburgen und zugleich ein deutliches Nord-Süd-Gefälle: So ist Brandenburg laut der Studie die „Frühstücksbastion der Nation“. Hier frühstücken 92 Prozent der Menschen unter der Woche täglich. Auch in Hamburg und Bremen (jeweils 79 Prozent) stehe das Frühstücken hoch im Kurs, wogegen neben den Rheinland-Pfälzern (66 Prozent) auch die Bayern (61 Prozent) diese Gewohnheit weniger schätzten.

Zeitung, Radio, Internet

Nebenbei werden Medien genutzt: 46 Prozent der regelmäßigen Frühstücker, damit fast jeder Zweite, hört werktags Radio. 38 Prozent dieser Gruppe gaben bei der Frage „Was machen Sie normalerweise neben dem Frühstück?“ an, dass sie online gehen, um Nachrichten zu checken. Je 23 Prozent der Menschen lesen bei Kaffee, Müsli oder Brötchen eine Tageszeitung oder schauen fern.

Der Umfrage zufolge nimmt sich die Mehrheit der Frühstücker an Arbeitstagen lediglich zehn bis 30 Minuten Zeit für die erste Mahlzeit. Geradezu als „Frühstückshektiker“ erwiesen sich die Jüngeren: Mehr als ein Drittel der 14- bis 29-Jährigen schlingt das Frühstück in weniger als zehn Minuten hinunter.

Für die Untersuchung wurden im Mai dieses Jahres online 1.048 Menschen zwischen 15 und 69 Jahren befragt.

Von RND/epd

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