Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Panorama Banksy-Graffiti am Pariser Bataclan gestohlen
Nachrichten Panorama Banksy-Graffiti am Pariser Bataclan gestohlen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:46 27.01.2019
Auf einer Tür beim Pariser Musikclub "Bataclan" ist das Wandbild zu sehen, das dem britischen Street-Art-Künstler Banksy zugerechnet wird. Quelle: Sebastian Kunigkeit/dpa
Paris

Aus der Pariser Konzerthalle Bataclan ist eine Tür mitsamt einem dem Streetart-Künstler Banksy zugeschriebenen Graffiti gestohlen worden. Das teilte das Bataclan, in dem im November 2015 bei einem Terroranschlag 90 Menschen getötet worden waren, am Samstagabend via Twitter mit.

Man sei sehr traurig. Banksys im Juni entstandenes Werk, ein Symbol der Erinnerung, das allen gehöre - Ortsansässigen, Parisern, Bürgern aus aller Welt - sei gestohlen worden. Laut Medienberichten wurde die Tür von Dieben in der Nacht zu Samstag mit einem Lastwagen abtransportiert.

Ob das Bild tatsächlich von Banksy stammt, ist nicht unzweifelhaft gesichert. Der Künstler selbst hat allerdings auf seinem Instagram-Account das Bild Ende Juni 2018 veröffentlicht. Im Juni 2018 waren daneben noch weitere Werke in Paris aufgetaucht, die Banksy zugeschrieben werden, sie thematisierten vor allem die Flüchtlingskrise.

Das nun gestohlene Werk, hergestellt mit Schablone und weißer Farbe, zeigt eine traurig wirkende, nach unten blickende junge Frau mit schwarz-weißem Schleier.

Tribut an Opfers des 13. Novembers 2015

Das Bataclan erklärte, das Werk sei ein Tribut an die Opfer des 13. Novembers 2015. Es war laut Nachrichtenagentur AFP an einer Tür aufgesprayt, durch die viele Zuschauer bei dem Anschlag entkommen seien. Bei einer Attentatsserie in Paris hatten Extremisten insgesamt 130 Menschen getötet. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Taten für sich.

Banksys Identität gibt noch immer Rätsel auf. Bekannt ist, dass er aus Bristol stammt und Ende der 90er Jahre nach London kam. Einen Namen machte er sich mit seinen gesellschaftskritischen und meist kontroversen Motiven. Seine Graffiti erscheinen meist überraschend, manchmal gibt er Hinweise auf seine Urheberschaft.

Lesen Sie auch: Banksys Weihnachtsgeschenk: Neues Graffiti in Wales aufgetaucht

Von RND/dpa/lf

Dieses Angebot hat einen Wau-Effekt: Das Potsdamer Ernst-von-Bergmann-Klinikum hat eine Tagesbetreuung für die Hunde von Mitarbeitern eröffnet – und ist damit Vorreiter für andere Städte.

27.01.2019

Der zweijährigen Julen, der in einem Bohrloch in Spanien ums Leben gekommen ist, starb bereits an dem Tag, an dem er in das Loch gefallen war. Von den Obduktionsergebnissen berichtet die Tageszeitung „Málaga Hoy“ unter Berufung auf Kreise. Die Todesursache war demnach ein Schädel-Hirn-Trauma.

27.01.2019

Nach fast zwei Wochen Hoffen und Bangen herrscht traurige Gewissheit. Der zweijährige Julen starb beim Sturz in den 107 Meter tiefen Brunnenschacht. Das Wunder blieb aus. An diesem Sonntag soll der Junge beerdigt werden. Unterdessen gelangen die Ergebnisse der Obduktion an die Öffentlichkeit.

27.01.2019