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Panorama 15-Jähriger rettet Schwester vor Einbrecher – und bezahlt mit dem Leben
Nachrichten Panorama 15-Jähriger rettet Schwester vor Einbrecher – und bezahlt mit dem Leben
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12:03 04.10.2019
Ein 15-Jähriger ist in Florida getötet worden, als er seine jüngere Schwester vor einem Einbrecher retten wollte (Symbolbild). Quelle: imago images/ZUMA Press
Charlotte County

In Charlotte County im US-Bundesstaat Florida ist ein 15-jähriger Junge getötet worden, als er seine fünfjährige Schwester verteidigen wollte. Das berichtet die Familie des Verunglückten dem Fernsehsender WWSB.

Dem Sender zufolge wurde die Polizei von Nachbarn in den Ort Port Charlotte gerufen, weil sie einen verletzten Mann auf der Straße gesehen hätten. Vor Ort fanden die Beamten einen 27-Jährigen, dem mehrmals in die Hände und in die Seite gestochen worden war.

„Er wird von vielen vermisst werden“

Die Beamten teilten WWSB mit, dass der Mann in ein Haus in dem benachbarten Ort Conway eingebrochen sein soll. Er wurde demnach zunächst festgenommen und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach weiteren Ermittlungen fanden die Beamten heraus, dass der 27-Jährige in ein weiteres Haus eingebrochen sein soll. Dort hätten sie den 15-jährigen Jungen tot aufgefunden.

Nach Angaben der Beamten gegenüber WWSB soll es in dem Haus zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung der beiden gekommen seien. Der Teenager habe seine Schwester beschützen wollen, heißt es. Unbekannt ist, wie der Junge zu Tode kam, das Mädchen blieb hingegen unverletzt.

Die Eltern des Toten baten zunächst um Privatsphäre, gingen aber kurz darauf doch an die Öffentlichkeit. In einem Nachruf heißt es, der 15-Jährige sei voller Leben gewesen, genoss das Angeln, reiste zum Strand und fuhr mit seinen Freunden Fahrrad. Weiter heißt es: „Er war freundlich, sorgsam, liebevoll und wird von vielen vermisst werden.“

Mutmaßlicher Täter bereits verurteilt

Für seine Familie wurde nun ein Spendenkonto eingerichtet. Bisher sind mehr als 80.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 73.000 Euro) eingegangen. Unterdessen ist der mutmaßliche Täter laut WWSB in Haft. Er soll der Polizei bereits bekannt sein und zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden seien. Allein in diesem Jahr soll er unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Besitzes oder der Verwendung von Drogenutensilien aufgefallen sein.

Lesen Sie auch: Polizistin erschießt Schwarzen in seiner Wohnung – zehn Jahre Haft

RND/ce

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