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Medien & TV „Unser Planet“: Netflix twittert, welche Szenen der Doku übersprungen werden sollten
Nachrichten Medien & TV „Unser Planet“: Netflix twittert, welche Szenen der Doku übersprungen werden sollten
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11:10 12.04.2019
Die achtteilige Netflix-Doku „Unser Planet“ befindet sich in der Kritik, die gezeigten Szenen seien verstörend. Quelle: imago/photothek/Thomas Trutschel
Hannover

Seit Anfang April läuft die achtteilige Tier-Dokumentation „Unser Planet“ beim Streaminganbieter Netflix. Die Vorfreude auf die Dokumentarreihe war groß, immerhin wurde damit geworben, einen wahrheitsgemäßen Blick auf die Tierwelt und die Auswirkungen des Klimawandels zu werfen – doch einige Tier-Liebhaber dürften dies nun wieder revidieren, denn bereits die zweite Folge der Reihe zeigte verstörende Bilder vom Massensterben von Walrössern.

In der Folge namens „Eiswelten“ führt die Doku durch die arktischen Lebensräume von Eisbären, Pinguinen und Walrossen. Besonders letztere leiden sehr unter dem Wandel: Aufgrund schmelzender Eisschichten gibt es immer weniger Lebensraum für sie, was zwei Konsequenzen zur Folge hat: Entweder tummeln sie sich zu Tausenden auf viel zu kleinen Stränden oder sie versuchen, die Steinwände der Arktis hochzuklettern, um dort ein freies Plätzchen zu ergattern. Doch egal, welchen Weg sie einschlagen: Für viele von ihnen endet er tödlich. Die Tiere werden totgetrampelt, töten sich gegenseitig oder stürzen von den steilen Hängen in den Tod.

Eben solch ein Szenario zeigt „Unser Planet“. Was als realistischer Blick auf die Folgen des Klimawandels für die Tiere gedacht war, entpuppte sich für viele Zuschauer als zu extreme Szene mit traumatisierender Folge. Via Twitter werden Stimmen laut, die Szenen seien zu verstörend, einige Nutzer warnen Freunde davor, die Dokumentation anzusehen.

Netflix warnt Zuschauer vor möglicherweise verstörenden Szenen

Trotz der vielen positiven Kommentare auf die drastische Darstellung der Folgen des Klimawandels, reagierte der Streamingsender: Via Twitter postete Netflix Zeitstempel verschiedener Folgen der Doku, die möglicherweise verstörendes Material enthalten. Zuschauer können die entsprechenden Szenen so überspringen.

Obwohl Netflix eingelenkt hat, wurde in diesem Zuge eine weitere Diskussion entfacht: Die Frage danach, inwiefern Menschen vor den Auswirkungen des Klimawandels die Augen verschließen.

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Von RND/liz

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