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Medien & TV „Tatort“-Kommissarin Florence Kasumba: „Bin Alltagsrassismus gewohnt“
Nachrichten Medien & TV „Tatort“-Kommissarin Florence Kasumba: „Bin Alltagsrassismus gewohnt“
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18:44 30.01.2019
„Tatort“-Kommissarin Florence Kasumba kennt sich mit Alltagsrassismus aus. Quelle: imago/Chris Emil Janßen
Berlin

Schauspielerin Florence Kasumba ist Alltagsrassismus gewohnt. Im „Tatort“ aus Niedersachsen spielt die in Uganda geborene und in Berlin lebende 42-Jährige künftig die Kommissarin Anaïs Schmitz.

„Vielleicht kann die Besetzung meiner Person für diese Rolle manchen Leuten die Augen öffnen: Da ist eine dunkelhäutige Deutsche, die in ganzen Sätzen spricht, die vernünftig und gebildet ist, sich für die anspruchsvolle Aufgabe einer Kommissarin qualifiziert hat und dazu noch ihre ganz persönliche Geschichte mit sich herumträgt», sagte die 42-Jährige.

Im „Tatort“ wird auf Alltagsrassismus angespielt

Bei der ersten Begegnung hält Kommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) die neue Kollegin zunächst für eine Putzfrau – eine Anspielung auf verbreiteten Alltagsrassismus. „Wir sollten auch nicht vergessen, dass wir ja alle so einen Automatismus haben: Wir sehen eine bestimmte Person und haben sofort unsere Vorstellungen“, sagte Kasumba. „Natürlich ist Charlotte bei ihr voll ins Fettnäpfchen getreten, aber wir können alle daraus lernen: Wie gehe ich auf andere Menschen zu? Im Übrigen hat auch Anais ihre Vorurteile.“

Von RND/dpa

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