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Medien & TV Spotify sichert sich Podcasts „Gemischtes Hack“ und „Herrengedeck“
Nachrichten Medien & TV Spotify sichert sich Podcasts „Gemischtes Hack“ und „Herrengedeck“
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19:51 13.09.2019
Felix Lobrecht ist mit seinem Podcast "Gemischtes Hack" künftig nur noch bei Spotify zu hören. Quelle: picture alliance / Georg Wendt/d

Spotify ist weiter auf Einkaufstour: Künftig sind die beiden beliebten deutschen Podcasts „Gemischtes Hack“ und „Herrengedeck“ nur noch exklusiv bei dem schwedischen Streamingdienst zu hören. Damit wächst das Angebot der Spotify-Exklusivinhalte weiter.

Die erste Folge von „Gemischtes Hack“ mit Felix Lobrecht und Tommi Schmitt lief bereits am 11. September. Der Podcast existiert seit Herbst 2017 und war bislang auf allen Podcast-Plattformen frei zugänglich.

Der „Herrengedeck“-Podcast mit Ariana Baborie und Laura Larsson ist seit November 2017 auf Sendung und ab dem 14. September ebenfalls ausschließlich bei Spotify zu hören.

Ähnlich wie Netflix: Der Trend geht zu Exklusiv-Inhalten

Der Einkauf der Erfolgsformate passt zur Strategie des Konzerns: Den Anfang der Spotify-Eigenproduktionen hatte im Mai 2016 die Sendung „Fest & Flauschig“ von Olli Schulz und Jan Böhmermann gemacht. Der Musiker und der Moderator waren zuvor beim Berliner Sender radioeins mit der Sendung „Sanft & Sorgfältig“ zu hören und wechselten dann zu dem Streamingdienst.

Seither hatte Spotify sein Angebot immer weiter ausgebaut. Ein großer Erfolg ist beispielsweise auch der Podcast „Paardiologie“ von Charlotte Roche. Auch Plattformen wie Deezer haben eigene Exklusiv-Formate im Programm – darunter zum Beispiel das „Kleine Fernsehballett“ mit Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier.

Damit folgen die Audio-Streaminganbieter einem Trend, der auch schon im Videostreaming verbreitet ist: Ähnlich wie Netflix, Amazon und Co. setzen sie immer häufiger auf Eigenproduktionen, um zahlende Kunden an sich zu binden.

Auch Apple will eigene Podcasts finanzieren

Im Juli hatte auch der Tech-Konzern Apple durchblicken lassen, künftig eigene Podcasts finanzieren zu wollen. Apples Managementteam soll laut der Finanznachrichtenagentur Bloomberg damit begonnen haben, Kontakt zu Medienfirmen aufzunehmen, um Exklusivrechte für Podcasts einzukaufen.

Bislang trat Apple nur als Bereitsteller der Podcast-Plattform in Erscheinung. Vom damals sehr erfolgreichen iPod haben die Podcasts sogar ihren Namen geerbt. Apple galt lange Zeit als wichtigster Anbieter dieser Audio-Inhalte.

Inzwischen gerät der Konzern durch Firmen wie Spotify aber immer mehr unter Druck. In den USA hatten die Schweden zuletzt sogar das Podcast-Studio Gimlet mit bekannten Shows wie „Reply All“ für 230 Millionen US-Dollar übernommen. In diesem Jahr will Spotify laut eigenen Angaben eine halbe Milliarde Dollar in eigene Podcasts stecken.

Von Matthias Schwarzer/RND

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