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Medien & TV Presserat befindet Zeichnung von Serena Williams für nicht rassistisch
Nachrichten Medien & TV Presserat befindet Zeichnung von Serena Williams für nicht rassistisch
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10:24 25.02.2019
Nach Ausraster auf dem Tennisplatz: Serena Williams auf einer Pressekonferenz, nachdem sie ihr Finale bei den US Open gegen die Japanerin Naomi Osaka verloren hatte. Quelle: Javier Rojas/dpa
Canberra

Eine als rassistisch und sexistisch kritisierte Karikatur von US-Tennisspielerin Serena Williams hat laut einer Entscheidung des australischen Presserats keine Medienstandards verletzt. Die im September 2018 von der Zeitung „Herald Sun“ in Australien veröffentlichte Zeichnung des Karikaturisten Mark Knight zeigt Williams wütend auf ihren Tennisschläger stampfend, mit wulstigen Lippen und krausen, vom Kopf abstehenden Haaren, daneben auf dem Boden ein Babyschnuller.

Karikatur verletze nicht geltende Medienstandards

Der Presserat hatte mehrere Beschwerden erhalten, entschied nun aber am Montag, die Zeichnung habe nicht für „erheblichen Ärger, Schmerz oder Vorurteile“ gesorgt und somit geltende Medienstandards nicht verletzt. Der Presserat gestand ein, einige Leser hätten sich dennoch über die Karikatur geärgert.

Zeichnung beziehe sich nur auf Williams Ausraster

Die Zeitung hatte argumentiert, die Karikatur beziehe sich nur auf Williams’ Ausraster auf dem Tennisplatz. Die einstige Nummer eins der Welt hatte bei der Niederlage gegen die Japanerin Naomi Osaka im Finale der US Open drei Verwarnungen von Schiedsrichter erhalten. Zuvor hatte sie ihn als Dieb bezeichnet und dann beklagt, er habe noch nie einen Mann für diesen Ausdruck bestraft.

Von RND / dpa

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