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Medien & TV Palais Sommer in Dresden zeigt Künstlerportraits unter freiem Himmel
Nachrichten Medien & TV Palais Sommer in Dresden zeigt Künstlerportraits unter freiem Himmel
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22:59 09.09.2015
Aktmalerei beim Palais Sommer in Dresden Quelle: Dominik Brüggemann
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Ab diesem Montag startet nun eine Woche voller Filmschätze: In Zusammenarbeit mit den Programmpartnern Filmnächte am Elbufer und Progress-Film-Verleih wird vom 6. bis 12. August jeden Abend ein anderer anspruchsvoller Film zu sehen sein.

Den Anfang macht am 6. August ab 21 Uhr das französische Drama „Orphèe“ aus dem Jahr 1949. In dem Werk von Regisseur Jean Cocteau geht es um den erfolgreichen, aber von der Avantgarde geschmähten Pariser Schriftsteller Orphèe, der Zeuge des Todes eines jungen Poeten wird. Mit dem historischen KünstlerportraitAndrej Rubljow“ (1966) am 7. und dem Spielfilm "Der Spiegel" (1975) am 9. August sind in dieser Woche gleich zwei Filme von Regisseur Andrej Tarkowski zu sehen. Dazwischen wird den Palais Sommer-Besuchern am 8. August der Dokumentarfilm „Niki de Saint Phalle: Wer ist das Monster - Du oder ich?“ über die deutsch-amerikanische Künstlerin präsentiert.

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Innerhalb von zwei Stunden sind am 10. August insgesamt drei Filme des renommierten deutschen Regisseurs Jürgen Böttcher zu sehen: „Drei von Vielen“ portraitiert drei junge Dresdner Arbeiter und Kunstschüler Böttchers, die mitunter in Szenen im Dresden des Jahres 1961 direkt am Elbufer zu sehen sind. Daran anschließend werden der Animationsfilm „Verwandlungen 1- 3 Frau am Klavichord/ Potters Stier / Venus nach Giorgione“ sowie das Künstlerportrait „Kurzer Besuch bei Herrmann Glöckner“ aus dem Jahr 1984 gezeigt.

Ein weiterer Künstler wird am Samstag in dem deutschen Film „Goya“ filmisch portraitiert. Der Regisseur Konrad Wolf nähert sich dem Hofmaler Karls IV. mit erstaunlich aufwendigen und opulenten Bildern. Der Filmemacher Michael Trabitzsch hingegen setzt in „Zeichen bis zur Raserei - Der Maler Ernst Ludwig Kirchner“ dem Gründungsmitglied der Künstlergemeinschaft „Brücke“ ein Denkmal. Alle Liebhaber des europäischen Expressionismus sollten diese „Filmnacht“ am 12. August ab 21 Uhr nicht verpassen.

dbr