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Medien & TV Lisa-Marie Koroll: So reagierten ihre Eltern auf die Sexszenen
Nachrichten Medien & TV Lisa-Marie Koroll: So reagierten ihre Eltern auf die Sexszenen
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13:51 10.05.2019
Lisa-Marie Koroll spielt die Hauptrolle in der neuen RTL II-Serie „Wir sind jetzt“, die am 20. Mai anläuft. Quelle: RTL II
Hamburg

Seit 2013 spielte Lisa-Marie Koroll (21) in vier „Bibi & Tina“-Kinofilmen die Titelrolle der Tina Martin. Außerdem war sie lange Jahre in der ARD-Serie „Familie Dr. Kleist“ mit Francis Fulton-Smith zu sehen. In der neuen Serie „Wir sind jetzt“ (RTL II), die ab 20. Mai zu sehen ist und jetzt bereits auf TVNow verfügbar ist, spielt sie die rebellische Schülerin Laura. Mit dem RedaktionsNetzwerk sprach die gebürtige Eisenacherin darüber, wie es ist, vor der Kamera erwachsen zu werden.

In „Wir sind jetzt“ spielst Du eine 17-Jährige. Kannst Du Dich noch daran erinnern, auch diese Jugendsprache verwendet zu haben?

Ich kann da gar nicht so mitreden, weil ich vom Dorf komme. Bei uns hat man nie so krass diesen Slang gehabt. Das passiert mir heute noch oft, dass ich sage: Ach krass, dieses Wort verwendet man? Das habe ich ja noch nie gehört. (lacht)

Wohnst Du denn noch immer auf dem Land?

Nein. Ich lebe jetzt seit vier Jahren in Berlin und muss sagen, dass es nichts für mich ist. Es ist einfach zu groß, zu anonym und es ist schon ein besonderer Schlag Mensch. Ich bin eher ein Natur-Mensch. Ich brauche nach einem Dreh auch mal meine Ruhe und muss nicht ständig diesen Trubel um mich rum haben.

Viele kennen dich bisher vor allem aus den „Bibi & Tina“-Kinofilmen. Waren das jetzt die ersten Sexszenen für Dich?

Ja, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass Regie und Kamera damit sehr sensibel umgegangen sind. Mein Serienpartner Justus Czaja und ich waren vorm Dreh natürlich saumäßig aufgeregt. Aber man sieht bei den Szenen ja kaum etwas. Das ist alles sehr ästhetisch geworden. Aber es ist für mich immer noch schwierig, solche Szenen zu sehen und zu hören, weil es ja auch eine akustische Sache ist. (lacht)

Der Cast von „Wir sind jetzt“: (v.l.) Lisa-Marie Koroll, Soma Pysal, Justus Czaja, Gustav Schmidt, Nele Trebs, Gina Stiebitz und Julia Wulf. Quelle: RTL II

Was meinst Du, wie diese Szenen bei Deiner Familie ankommen werden?

Meine Eltern waren bei der Premiere dabei. Das war schon sehr unangenehm für mich. Aber die haben das gut überstanden. Mein Papa war trotzdem sehr stolz auf mich und hatte sogar ein paar Tränchen in den Augen. Meine Eltern verstehen natürlich auch, dass solche Szenen zur Kunst dazugehören. Ich finde, mit der Nacktheit und dem Sex lösen wir das ganz gut in der Serie. Es gibt oft Sexszenen in Filmen, bei denen man denkt, die hätte man sich auch sparen können. Aber in unserer Serie gehören sie einfach dazu.

Vor allem weiß man ja, dass das Drehen solcher Szenen so ziemlich das Unerotischste sind…

Definitiv. (lacht). Wir hatten Stative aufgebaut, die dieses Bettlaken halten, während wir darunter drehten. Solche Szenen sind letztendlich auch komplett durchchoreografiert. Justus und ich wussten genau, wann wo welche Hand hinkommt. Dann fährt die Kamera da lang und filmt das. Am Ende ist das total unspektakulär.

Es gibt eine Szene bei „Wir sind jetzt“, in der Du so schön falsch singst. Mal daran gedacht, auch als Sängerin durchzustarten?

Gesang steht definitiv nicht auf meiner Agenda. Ich weiß, was ich besser kann und das ist Schauspielerei. (lacht)

Und Du drehst sehr viel..

Was mich sehr freut. Gerade habe ich in Köln „Aus Haut und Knochen“ mit Anja Kling abgedreht. Darin spiele ich eine Magersüchtige. Für die Rolle musste ich auch ein bisschen abnehmen. Aber bei den richtig heftigen Szenen hatte ich auch ein Körperdouble, weil es für mich wichtiger war, diesen Kampf darzustellen, den dieses Mädchen mit sich selber führt. Begleitend wird es auch eine Reportage dazu geben. Denn diese Rolle ist eine Riesenverantwortung für mich. Aber ich bin ja keine Therapeutin und kann keine Ratschläge geben. Diese Thematik ist so vielfältig.

Was für eine Rolle würde Dich noch reizen?

Ich würde super gerne mal ein richtig taffe Actionheldin spielen. Vielleicht eine Agentin oder so was. Ich habe mir auch schon länger vorgenommen, mal zum Kickboxen zu gehen. Aber bisher hat mir dazu die Zeit gefehlt.

Von Thomas Kielhorn/RND

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