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Medien & TV „Game of Thrones“ – Verrät die Landkarte im Vorspann die Handlung?
Nachrichten Medien & TV „Game of Thrones“ – Verrät die Landkarte im Vorspann die Handlung?
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16:41 16.04.2019
Drachen satt: Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) und Jon Schnee (Kit Harington) nähern sich Hand in Hand den Drachen Drogon (l.) und Rhaegal. Szene aus der ersten Episode der achten Staffel von „Game of Thrones“. Quelle: HBO
Los Angeles

Schon immer war der Vorspann von „Game of Thrones“ eine Sensation für sich. Zu der hypnotisch zirkulierenden Filmmusik von Ramin Djawadi erhoben sich die Burgen und Stadtmauern des Fantasykontinents Westeros schachtelartig aus einer Landkarte. Königsmund und Meereen, Winterfell und die „Zwillinge“, die Reiterlande der Dothraki und die uneinnehmbare Festung Hohenehr auf der Spitze eines Mondberges.

Der „letzte Herd“ wird vermutlich nicht mehr zu sehen sein

Diesmal zog auf der dreidimensionalen Karte kein Aufzug mehr Männer der Nachtwache auf die Eismauer, die die Zivilisation von den Wildlingslanden trennte. Eine Lücke – Vorsicht Spoiler! – klaffte in der Mauer und von dort ausgehend verwandelte sich der fruchtbare Boden im Norden zu Eisplatten – wohl den Vormarsch der Totenarmee des Nachtkönigs symbolisierend. Der „letzte Herd“ wurde (zum ersten und – diese Mutmassung erlaubt die Handlung von Episode 1 der achten Staffel – wohl auch zum letzten Mal) gezeigt, die nördlichste aller Burgen der Sieben Königslande.

Danach ging es erstmals in Innenräume – in die Katakomben von Winterfell und in den Hohen Bergfried von Königsmund, den Sitz des Eisernen Throns. Viel Handlungsräume sind auch nicht mehr übrig geblieben. Der östliche Nachbarkontinent Essos kommt in der Serie nicht mehr vor.

Wird noch ein weiterer Drache vom Himmel geholt?

Ein paar Augenblicke wird im Vorspann auch eine gigantische Armbrust gezeigt, eine von der Sorte, mit der Söldner Bron in Staffel Sieben einen harpunenartigen Pfeil auf den schwarzen Drachen Drogon abfeuerte – und (allerdings das Biest nur leicht verletzend) traf. Und jetzt rätselt die Fangemeinde laut Branchenblatt „The Hollywood Reporter“. Ist der neue „Skorpion“ ein Hinweis darauf, dass ein weiterer Drache der Thronprätendentin Daenerys vom Himmel geholt wird?

In der letzten Staffel war es dem Nachtkönig gelungen, den Drachen Viserion mit einer Lanze zu Fall zu bringen. Danach flog der sichtlich unterkühlte Drache für den Herrn der Weißen Wanderer und brachte die aus Eis und Magie errichtete Mauer mit blauem Feuer zu Fall.

Fällt Winterfell an die Weißen Wanderer?

Diskutiert wird anhand des Schweifens der Kamera über die Landkarte, ob Winterfell ein weiteres Mal fällt, diesmal an die Weißen Wanderer, und ob Jon Snow und die Überlebenden der zur Staffelmitte angesetzten „größten Filmschlacht aller Zeiten“ Richtung Königsmund fliehen müssen und dort schließlich Cersei in die Arme laufen werden - der bösesten aller bösen Königinnen. Showdown im Thronsaal?

Wir werden sehen.

Von RND/big

Vorsicht: Spoilergefahr! Diesmal war der legendäre Serienvorspann von „Game of Thrones“ anders: Von der durchbrochenen Mauer im Norden ging es zu Beginn der ersten Folge der neuen Staffel erstmals in Innenräume von Burgen. Wird Winterfell fallen? Findet das letzte Gefecht in Königsmund statt?

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