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Medien & TV Comödie Dresden bringt „Go Trabi Go“ auf Theaterbühne
Nachrichten Medien & TV Comödie Dresden bringt „Go Trabi Go“ auf Theaterbühne
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10:42 01.12.2017
Christian Kühn hat für „Go Trabi Go“ schon mal in einem recht Schorsch-ähnlichen Gefährt Platz gefunden.  Quelle: Chris Gonz
Dresden

 Wer an Roadmovies denkt, dem fallen Klassiker wie „Blues Brothers“ oder „Thelma und Louise“ ein. Es gibt aber auch, im Wortsinn, näher angesiedelte Stoffe dieser Art. „Go Trabi Go“ ist einer davon. Die Geschichte, die Wolfgang Stumph 1991 auf einen Schlag deutschlandweit bekanntmachte, soll im nächsten Jahr auf die Bühne kommen. In der Dresdner Comödie ist die Uraufführung für den 14. September 2018 geplant. Das ließen Geschäftsführer Olaf Maatz und Intendant Christian Kühn gestern bei der Vorstellung der nächsten Comödie-Spielzeit wissen.

Klar ist, dass „Schorsch“, der himmelblaue Trabant, natürlich eine Hauptrolle spielen wird. Darüber hinaus aber halten sich die Theatermacher noch bedeckt. Auch deshalb, weil das Casting für die Rollen erst im Januar ansteht, wie Kühn auf Anfrage sagte. „Die Inszenierung ist größer als vieles bisher für uns“, fügte er an. Da es eine Road-Geschichte sei, brauche es allein deswegen mehrere Bühnenbilder.

Sonst stehen 2018 drei weitere Premieren an. In „Wir sind die Neuen“ (nach dem gleichnamigen Film) bilden Simone Rethel, Lutz Reichert und Joachim H. Lugner ab 1. Juni eine Alten-WG, die es locker mit den wesentlich jüngeren Nachbarn aufnimmt. Ab 3. August geht’s in die Alpen: Eine Musicaldarstellerin verschlägt es in die verstaubte Kammer eines Bergbauern statt ins Fünf-Sterne-Hotel. Aus dieser Konstellation soll die musikalische Komödie „Oh Alpenglühn! – Glamour, Gaudi & Gesang“ entstehen. Und obwohl Weihnachten 2017 noch nicht hinter uns liegt, wird im Theater schon zwölf Monate nach vorn geschaut. Dann soll die Familienkomödie „Alle unter eine Tanne“ nach dem Roman Lo Malinkes (der ebenfalls bereits verfilmt wurde) Premiere feiern. Außerdem ergänzen 16 Wiederaufnahmen das umfangreiche Repertoire.

Mit den Zahlen für das bald beendete Jahr zeigte sich Maatz mehr als zufrieden. Stand gestern kamen den Angaben zufolge rund 135 000 Besucher ins Haus, bis Jahresende sollen es etwa 140 000 sein. Das sei „eine vorsichtige Schätzung“, sagte Maatz. Und wäre dann wieder ein neuer Rekord, nach 135 000 im Vorjahr. Die Auslastung liegt laut Maatz bei 75 Prozent.

Die erfolgreichste Inszenierung ist mit „Die Feuerzangenbowle“ ein absoluter Klassiker, der am heutigen Freitag zum 125. Mal gespielt wird und bisher fast 70 000 Zuschauer hatte. Die „Kalender Girls“, die im Herbst ausliefen, sammelten 27 000 Besucher in 68 Vorstellungen, „Ganz großes Kino“ gönnten sich 25 000 Besucher in 49 Aufführungen.

Die Zuschauer kämen dabei auch aus dem sächsischen Umland in das gut 640 Plätze fassende Privattheater, von Görlitz über Chemnitz bis Leipzig. Eine Prozentzahl dafür könne er aber nicht nennen, räumte Maatz ein. Das Publikum hat sich seiner Einschätzung nach aber verjüngt, „von 55 plus auf etwa 45 plus“, wie er bemerkte.

Ein anderes Thema ist ad acta gelegt: das der Abonnements. „Die Entscheidungsfreiheit ist heute viel kürzer geworden“, begründete Maatz und nannte die Abos „nicht mehr zeitgemäß“.

Der Kartenvorverkauf startet am Montag.

www.comoedie-dresden.de

Von Torsten Klaus

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