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Regional Über 100 Vorschläge für „Orte des Miteinanders“
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12:18 12.12.2017
Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) und Stefan Hoffmann, Leiter des Kulturhauptstadtbüros, zeigen im DDV-Stadion die Karte und die Webseite zur Aktion "Dresden 2025 Kulturhauptstadtmacher"  Quelle: Junes Semmoudi
Dresden

 Die Planung der Kandidatur Dresdens als europäische Kulturhauptstadt 2025 geht voran. Gemeinsam mit Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) zog Stefan Hoffmann, zog, Leiter des Kulturhauptstadtbüros, Bilanz aus der aktuellen Bürgerbefragungsaktion. Bei der Umfrage können die Dresdner Bürger seit Anfang November online oder mit der Abgabe einer Faltkarte ihre individuellen „Orte des Miteinanders“ angeben. Etwa 30.000 dieser Karten wurden gedruckt und liegen in allen Infostellen der Stadt aus.

„Die Liste der Vorschläge zählt bereits über 100 Einträge. Neben Kulturstätten wie dem Theater Junge Generation, dem Kulturpalast oder dem Putjatinhaus sind auch die Zentrale des Chaos Computer Clubs Dresden, die Jugendkirche Dresden, die Legal Graffiti Walls an der Scheune oder der Skatepark Lingnerallee vertreten“, erklärte Stefan Hoffmann. „Die Aktion wird bis Ende Februar 2018 verlängert.“ Der Leiter des Kulturhauptstadtbüros ist zuversichtlich, dass das Angebot der Bürgerbeteiligung weiterhin rege genutzt wird. Gemeinsam mit den Dresdnern solle die Bewerbung zur Kulturhauptstadt erarbeitet und ein Leben miteinander gefördert werden, nicht nebeneinander.

Im Sommer kommenden Jahres ist ein Veranstaltungstag geplant, an dem stadtweit in ausgewählten „Orten des Miteinanders“ kulturelle Events stattfinden. „Wer eine Idee für ein solches Kulturhighlight hat, kann diese gerne einreichen“, erklärte Hoffmann Nach Absprache werden die Veranstaltungsprojekte von der Stadt Dresden finanziert.

Bis zur Einreichung im Jahr 2019 haben Stefan Hoffmann und seine Mitarbeiter noch Zeit, die Kandidatur vorzubereiten. „Ein zeitlicher Vorlauf ist eine wichtige Basis für eine gute Bewerbung“, findet Annekatrin Klepsch. Im Jahr 2020 werden drei der zehn deutschen Bewerberstädten ausgewählt und von der Jury geprüft. Unter anderem bewerben sich auch Kassel, Hannover, Hildesheim und Zittau. 2021 erhält eine deutsche Stadt den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“.

Dass Klepsch und Hoffmann ausgerechnet im DDV-Stadion der SG Dynamo Dresden über den aktuellen Stand der Bewerbung und die Zukunftspläne informierten, war ein Anliegen der Kulturbürgermeisterin: „Auch dieses Stadion ist ein Ort des Miteinanders. Hier wird auf den Rängen miteinander gefiebert, gefeiert und getrauert. Dieser zentrale Ort ist mit seiner Fankultur Teil der Stadtkultur.“

Bürger können unter www.dresden.de/kulturhauptstadt einen „Ort des Miteinanders“ vorschlagen.

Von Junes Semmoudi

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