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Regional Tretjakow-Galerie in Moskau zeigt Schau mit deutscher Beteiligung und Dresdner Kuratorin
Nachrichten Kultur Regional Tretjakow-Galerie in Moskau zeigt Schau mit deutscher Beteiligung und Dresdner Kuratorin
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16:49 23.11.2019
Ein Blick auf die Moskauer Tretjakow-Galerie mit der Statue des Gründers der Staatsgalerie, Pawel Tretjakow. Quelle: AP
Moskau

Mit starker deutscher Beteiligung präsentieren Künstler aus 35 Ländern in der weltberühmten Tretjakow-Galerie in Moskau im kommenden Jahr ihre Sicht auf ein Europa der Vielfalt. Unter den 81 Künstlern seien Gerhard Richter, Anselm Kiefer und Wolfgang Tillmans, sagte Organisator Walter Smerling, der Vorsitzende der Stiftung für Kunst und Kultur aus Bonn, am Freitag in Moskau.

Bei der unter anderen auch von Peter Weibel vom ZKM Karlsruhe und Hilke Wagner vom Albertinum Dresden kuratierten Ausstellung mit dem Titel „Diversity United“ werden vom 11. November 2020 bis 21. Februar 2021 den Angaben zufolge rund 200 Kunstwerke aller Genres zu sehen sein.

Ein „Leuchtturmprojekt“

Ziel sei es, mit der Schau in Zeiten politischer Spannungen ein Zeichen zu setzen, sagte der Vorsitzende des St. Petersburger Dialogs, Ronald Pofalla. „Kunst kann Sprachlosigkeit überwinden“, meinte er. Im Zentrum stehen demnach Themen wie Freiheit und Demokratie, Geschlechterdiskurs und Gleichheit, politische und persönliche Identität und Migration.

Ein „ganzer Chor künstlerischer Stimmen“ solle die Besucher zum Nachdenken anregen in einer Welt, die manchmal feindlich erscheine, sagte die Chefin der Tretjakow-Galerie, Selfira Tregulowa. Von russischer Seite sind etwa Olga Tschernyschewa und das Künstlerpaar Kabakow vertreten.

Bei der Ausstellung, die 2021 auch in Berlin und Paris zu sehen sein soll, werden Arbeiten lebender Künstler gezeigt. Sie entscheiden demnach selbst, ob sie ältere oder eigens angefertigte Arbeiten ausstellen. Gezeigt werden solle die „Vitalität und Vielfalt der zeitgenössischen europäischen Kunstszene nach dem Fall des Eisernen Vorhangs bis heute“, sagte Smerling. Die Kunstschau ist nach Angaben der Deutschen Botschaft in Moskau ein „Leuchtturmprojekt“ während des bis 2021 laufenden Deutschlandjahres in Russland.

Von DNN

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