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Regional Staatsoperette verzeichnet Minus nach Havarie
Nachrichten Kultur Regional Staatsoperette verzeichnet Minus nach Havarie
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12:35 11.03.2018
Archivbild Dresdner Staatsoperette Quelle: dpa
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Dresden

Nach der Havarie der Feuerlöschanlage im Oktober 2017 blieben die Besucher in der Dresdner Staatsoperette aus. Die Verkaufszahlen im neuen Jahr machen jedoch wieder Hoffnung, dass Chefdirigent Andreas Schüler und sein Orchester nicht vor leeren Stühlen spielen müssen.

20.000 Besucher weniger verzeichnete die Staatsoperette nach der fremdverschuldeten Havarie der Feuerlöschanlage im Oktober 2017. Dabei hatte das Jahr 2017 im neuen Haus der Staatsoperette vielversprechend begonnen. Vom 1. Januar bis zum 15. Oktober 2017 betrug die Auslastung 92 Prozent und auch der weitere Vorverkauf bis zum Jahresende ließ eine Besucherzahl von mehr als 125.000 Zuschauern erwarten.

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Nach der Havarie am 18. Oktober konnte die Bühne jedoch nicht mehr genutzt werden, was zur Folge hatte, dass alle Vorstellungen der Staatsoperette im Oktober und November abgesagt werden mussten. Die insgesamt 27 ausgefallenen Vorstellungen, die Kaufzurückhaltung und die Rabatte für die Vorbühnen-Vorstellungen führten laut der Staatsoperette letztendlich zu einem Einnahmeverlust von 480.000 Euro.

Der Kartenverkauf zum Jahresbeginn 2018 stimmt jedoch zuversichtlich. Das Neujahrskonzert wurde von den Besuchern mit Begeisterung aufgenommen. Zu den geplanten und ausverkauften Konzerten in der ersten Januarwoche kamen havariebedingt noch sechs weitere Konzerte in der zweiten Woche hinzu, die sich nun auch nach und nach füllen.

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